Sicher und hochverfügbar

Parallel zu den Anforderungen an sicherheitsbezogene industrielle Anwendungen wachsen die technischen Ansprüche an die eingesetzten Komponenten. Die erhöhte funktionale Sicherheit wird durch vermehrten Aufwand und zulasten der Verfügbarkeit erreicht. Dass hohe Sicherheit und Verfügbarkeit keinen Widerspruch bilden müssen, zeigt Knick mit dem passiven Normsignaltrenner ProLine P 22400. Der Trenner ist für den Einsatz in Anwendungen mit dem Sicherheitsintegritätslevel SIL 3 gemäß EN 61508 zertifiziert.

13. Februar 2015

Die Sicherheitsfunktionalität des Passivtrenners besteht in der hochgenauen, linearen Übertragung von 4…20 mA-Signalen mit einem Übertragungsfehler von 0,08 Prozent v. E. In einkanaliger Struktur und ohne Diagnose lässt sich mit dem ProLine P 22400 ein hohes Sicherheitsniveau erreichen: Beispielsweise können Sensoren und Aktoren in Sicherheitskreisen ohne aufwändige Auswerteeinrichtungen für redundante Strukturen direkt mit dem Normsignaltrenner verbunden werden. Dabei gewährleistet die robuste Ausführung des ProLine P 22400 hohe Verfügbarkeit, die mittlere Ausfallrate beträgt 965 Jahre.

Prinzipbedingt besitzt der Passivtrenner weniger Bauteile als Geräte mit eigener Hilfsenergie, wodurch sich die Ausfallswahrscheinlichkeit reduziert. Darüber hinaus ist das Gerät in mechanischer Hinsicht so stabil ausgeführt, dass es sich auch für Schiffsanwendungen eignet, es ist unempfindlich gegen EMV-Störungen und durch eine verstärkte Isolation bis 600 V AC/DC gegen elektrische Schläge geschützt. Die Prüfspannung bei der Stückprüfung beträgt 5,4 kV AC. Mit einer Auslegung für den Betrieb bei Umgebungstemperaturen von -40 bis 85 Grad Celsius eignet sich ProLine P 22400 auch für den Einsatz unter extremen Bedingungen.