Sicher verriegelt und verschlossen

Roemheld bietet seine Rotorlock-Komponenten jetzt für alle Verriegelungs- und Schließanwendungen mit erhöhten Ansprüchen beim Korrosionsschutz und unter extremen Temperaturbedingungen an.

16. Mai 2014

Ursprünglich sind die hydraulischen und elektromechanischen Komponenten zur Rotorverriegelung bei der Wartung von On- und Offshore-Windkraftanlagen konzipiert worden. Nach erfolgreichen Tests im Kundeneinsatz in Gefriertrocknungsanlagen der Lebensmittelindustrie, als Türverriegelung bei Amphibienfahrzeugen, in der Medizintechnik und bei der Blechumformung werden sie nun branchenübergreifend vertrieben. Das modular aufgebaute Rotorlock-Programm eignet sich für Kunden, die ein vielfältig einsetzbares Verriegelungssystem suchen, das hohe Anforderungen erfüllt.

Alle Komponenten sind wartungsarm und entsprechen den Anforderungen des Korrosionsschutzes für Offshore-Anlagen mit Oberfla?chenschutz nach DIN ISO 12944, C4, so dass sie auch bei salzhaltiger Umgebungsluft verwendet werden können. Geeignet sind sie für den Einsatz bei Temperaturen zwischen -30 und +70 Grad Celsius, belastet werden können sie mit Querkräften von maximal 7.000 Kilonewton. Der Einsatz von standardisierten Komponenten ermöglicht es, auch aufwändige Sonderkonstruktionen schnell zu fertigen.

Kern der Rotorlock-Verriegelungen ist ein alternativ hydraulisch oder elektromechanisch bewegter, doppelt wirkender Bolzen mit Positionsüberwachung, der als Schließmechanismus dient. Optional sind die Komponenten mit einem Rückschlagventil, einer zusätzlichen mechanischen Verriegelung oder einer einstellbaren, berührungslosen Positionsüberwachung erhältlich.