Sick erweitert Standort Hamburg

Seit Anfang Juli wird im Hamburger „Merkurpark“ gebaut. Die Beos AG errichtet für den offenen Immobilien-Spezial-AIF „Beos Corporate Real Estate Fund Germany II“ einen neuen Gebäudekomplex mit rund 3.000 qm Büro- und Nutzfläche für den Sensorhersteller Sick. Dieser will ab Ende 2019 seine bestehenden Räumlichkeiten durch die Anmietung maßgeblich erweitern und Platz für rund 100 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schaffen.

25. Juli 2018

Anlässlich des Spatenstichs am 11. Juli 2018 erklärte Hans Ulrich Fritsch, Standortleiter der Sick-Niederlassung Hamburg Merkurring: „Bereits seit 2010 firmieren wir hier am Standort als Sick AG und sind seitdem stetig gewachsen. Nun freuen wir uns auf mehr Platz und auf den nächsten Schritt in Richtung Zukunft.“

Das 1946 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz im baden-württembergischen Waldkirch produziert und entwickelt im Nordosten Hamburgs seit 2010 sensorbasierte Mess- und Detektionslösungen. 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten derzeit am Standort Merkurring an Laser-, RFID-Technologie und Radarsensoren, die zum Beispiel beim Kollisionsschutz in Häfen, zur Verkehrsklassifizierung, als Navigationshilfe oder in der Automobilproduktion zum Einsatz kommen. An seinem zweiten Hamburger Standort am Poppenbütteler Bogen entwickelt SICK zudem Anwendungslösungen für die Prozessautomation, etwa zur Gas- und Flüssigkeitsanalyse.

 

Umbruch in der Industrieautomation

 

„Mit der Digitalisierung erleben wir zurzeit einen großen technologischen Umbruch in der Industrieautomation. Produktionsprozesse laufen zunehmend vernetzt und nahezu autonom ab. Dabei funktionieren Sensoren als unverzichtbare Steuerungsmechanismen“, erklärt Fritsch. „Die Nachfrage nach Sick-Sensorlösungen steigt kontinuierlich. Mit der Kapazitätserweiterung tragen wir dem Rechnung.“ Mit dem Ausbau der Büroflächen geht perspektivisch auch eine Vergrößerung der Produktionsfläche einher. Bis 2022 ist eine Verdopplung der Produktionskapazitäten geplant.

Auch beim Personal möchte Sick am Standort Hamburg Merkurring aufstocken, um den wachsenden Bedarf in Forschung und Entwicklung sowie Produktion erfolgreich abzudecken. „Wir sind zum Beispiel auf der Suche nach Entwicklungsingenieuren für Hard- und Software, Produktmanagern und Produktionsmitarbeitern“, sagt Fritsch.