Sieb & Meyer auf der new energy Husum

Einspeiseumrichters aeocon 3600 jetzt leistungsfähiger verfügbar

10. März 2011

Sieb & Meyer hat auch die kleinere Leistungsklasse des Einspeiseumrichters aeocon weiterentwickelt. Das bisherige Modell 3600 ist nun als leistungsstärkere Ausführung 4000 verfügbar. In erster Linie für den Einsatz in Kleinwindenergieanlagen (KWEA) konzipiert, eignen sich die Geräte aber auch für weitere „grüne“ Technologien. Dies präsentieren die Lüneburger auf der new energy Husum.

Der aeocon 4000 bietet eine Netzeinspeiseleistung von 4 kW. Ebenso wie der bereits Ende letzten Jahres vorgestellte aeocon 5000 (5 kW) zeichnet sich das Gerät durch eine gesteigerte Bremsleistung und damit durch eine noch höhere Betriebssicherheit aus. „Die Anlage lässt sich besser steuern und man kann bei stärkerem Wind kurzzeitig mehr von der Anlage abnehmen“, so Dipl.-Ing. Ralph Sawallisch, Key-Account Manager Einspeisetechnik bei Sieb & Meyer. Auch die Software wurde modifiziert, sodass die Geräte noch einfacher zu bedienen sind. Ab Mitte 2011 werden beide Reihen mit einem optimierten Gehäuse in Schutzklasse IP 54 ausgeliefert. Es ermöglicht den Einsatz der Einspeiseumrichter im überdachten Außenbereich. Zudem ist der Anschlussbereich leichter zugänglich, was die Arbeit des Technikers vereinfacht.

Der aeocon wurde entwickelt, um die Anforderungen kleiner Windenergieanlagen optimal zu erfüllen. Der Einspeiseumrichter verfügt über einen dreiphasigen Wechselspannungs-Eingang (AC-Eingang) und bietet einen besonders großen nutzbaren Eingangsspannungsbereich von 40 bis 340 V (AC); die Leistungskennlinie ist wahlweise parametrierbar als Leistung über Drehzahl (P(f)) oder Leistung über Spannung (P(U)). Die integrierte Bremsschaltung mit angeschlossenem externen Ballastwiderstand sorgt dafür, dass der Rotor stets gemäß der programmierten Kennlinie geführt wird. Die Geräte zeichnen sich durch eine sehr schnelle Regelung aus, um die Anlage auch bei stark schwankender Leistung sauber auf der Kennlinie zu führen, zum Beispiel bei böigem Wind. Die integrierte galvanische Trennung dient zum einen dem Personenschutz; zum anderen ermöglicht sie ein Parallelschalten von bis zu drei Geräten. Sie sind zum Anschluss an das öffentliche Versorgungsnetz in verschiedenen europäischen Ländern und an „Minigrids“ (Inselsysteme) zugelassen.