Signalverluste und Störungen vermeiden

M12 Flanschsteckverbinder mit Profibuskabel von Binder

23. Oktober 2008

Für den Nutzer von Profibus und Ethernet ist es wichtig, den Leitungsschirm über das gesamte Netzwerk zu übertragen und großflächig aufzulegen, um Signalverluste und Störungen zu vermeiden.

In den Fällen, in denen es nicht möglich ist die Schirmung über die Leiterpiatte zu realisieren, oder die Auflage des Schirms über die Leiterplatte unerwünscht ist, wurden die bestehenden Flanschsteckverbinder mit einem angecrimpten Profibuskabel verbunden. Damit liegt das Zinkdruckguss-Steckverbindergehäuse auf dem Schirmpotential des Kabelschirms. Die Steckverbinder werden derzeit in 6-kodierter Ausführung, von vorn bzw. von hinten verschraubt und mit einer Kabellänge von 0,5 m angeboten. Die Hauptanwendungen sind beispielsweise Gehäusedurchführungen von Profibusleitungen mit der Möglichkeit, das Steckverbindergehäuse am Schaltschrank oder Gerät zu befestigen. Die Erweiterung auf D-Kodierung für Ethernet ist in Planung.