Simulation noch vielfältiger

Das in Dresden entwickelte Tool SimulationX von Esi glänzt durch Vielseitigkeit bei der Simulation technischer Systeme. Die neue Version 3.9 wurde einmal mehr in den Funktionen erweitert, um als universell nutzbares Werkzeug für alle Branchen zu dienen.

26. Januar 2018

SimulationX ist eine Software für die physikalische Analyse, die im Maschinen- und Anlagenbau sowie in Branchen wie Automobilbau, Bahntechnik, Bergbau und Energietechnik verwendet wird. Sie untersucht das dynamische Verhalten von Systemen und ermöglicht Echtzeittests, bevor ein Prototyp vorhanden ist. Mit SimulationX 3.9 hat Esi das Tool weiterentwickelt auf dem Weg zu einer einheitlichen Modellierungs- und Simulationsplattform für vollständige technische Systeme.

So gibt es zum Beispiel eine neue Bibliothek für die automatisierte Modellierung von Gurtförderanlagen. Für spezielle Analyseaufgaben lassen sich die Gurtförderer-Modelle mit Elementen aus anderen SimulationX-Bibliotheken, wie der Antriebstechnik, Elektromechanik oder der Wärmeübertragung, kombinieren.

Durch neue Modellelemente in den Bibliotheken Elektromechanik und Vehicle Drives (Energy and Controls) können Simulationsingenieure nun Aufgaben rund um die E-Mobilität lösen. Dazu zählt die Analyse des Verbrauchs von Elektrofahrzeugen. Dazu gehören die Untersuchung wegabhängiger Fahrzyklen, die Optimierung der Betriebsstrategie und detaillierte Bewertungen von elektrischen Komponenten. Diese Funktionen, in erster Linie entwickelt für Fahrzeugtechnik und Stadtplanung, führen die Einflüsse des thermischen Verhaltens und der Kühlsysteme auf den Energieverbrauch mit der Simulation von Batterielebensdauer und der Bewertung elektrischer sowie elektromechanischer Systeme zusammen.

Neue Systemfunktionen in SimulationX 3.9 sollen es Ingenieuren erleichtern, sich in komplexen Modellstrukturen zurechtzufinden und die erforderlichen Parameter komfortabel anzupassen. Neben verbesserten Berechnungsmethoden und einer erweiterten Ergebnisvisualisierung sind laut Esi alle wesentlichen Arbeitsschritte der Modellierung, Berechnung und Analyse beschleunigt worden. Außerdem wurde die Performance bei großen Modellen ebenso verbessert wie die Visualisierung. Der neuentwickelte Taskmanager ermöglicht Variantenstudien für parallele Aufgaben mit unterschiedlichen Simulationsmethoden.