Simulationslösung für das Laserauftragsschweißen

Von Simufact gibt es jetzt eine spezielle Simulationslösung fürs Direct Energy Deposition (DED). Mit ihr können Hersteller die Qualität solcher metallbasierten additiven Fertigungsprozesse verbessern.

22. November 2019
Simulationslösung für das Laserauftragsschweißen
Simulation einer Turbinenkontur-Verformung. (Bild: Fraunhofer IPK)

DED wird als Modul von Simufact Welding 2020 angeboten. Der Anwender kann schnell und automatisch robuste DED-Simulationsmodelle aufsetzen, indem er Werkzeugwege einfach direkt aus G-Code importiert, statt die Schweißpfade manuell zu definieren. Die Software ermittelt die Spannungen, Dehnungen, Verzüge, Temperaturverläufe und Hotspots, die bei der Fertigung auftreten werden, zeigt klar an, wo die Verzüge außerhalb der Toleranz liegen, und empfiehlt einen Ausgleich. Davon ausgehend kann der Anwender den G-Code anpassen, um den DED-Druckprozess zu optimieren und die Qualität zu verbessern.

DED umfasst verschiedene metallbasierte 3D-Drucktechnologien, bei denen die Oberfläche des Werkstücks aufgeschmolzen, Pulver eingebracht und beides verschmolzen wird. Es ist auch als Laserauftragsschweißen, 3D-Laserplattieren, Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM), Direct Metal Deposition (DMD) oder Laser Metal Deposition (LMD) bekannt. Typische Anwendungsbereiche sind die Reparatur und Wiederherstellung beschädigter Teile, aber auch die Herstellung neuer großer Metallteile, die mit Pulverbettschmelzen nicht möglich wären.

»Wir sehen erhebliche Nachfrage nach unserer neuen Simulationslösung, da sie solche kostengünstigen Auftragsverfahren zu optimieren hilft. DED bietet eine Menge Innovationspotential für die hybride Fertigung, bei der konventionelle Herstellverfahren mit der additiven Fertigung kombiniert werden,”erklärt Dr. Hendrik Schafstall, CEO und Geschäftsführer von Simufact Engineering.

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