Simulieren für Druckreife

Simufact und Materialise beginnen eine Kooperation zur Einbindung von Simulation in die additive Produktion mit Metallen. Das soll die Notwendigkeit von Testdrucken mindern.

07. Dezember 2017

Materialise und Simufact haben eine Zusammenarbeit bei additiver Produktion mit Metallen vereinbart. Hierfür wird die Simulationssoftware Simufact Additive bei der Magics 3D Print Suite eingebunden. Magics ist die Software von Materialise für die Datenvorbereitung im 3D-Druck. Die Software dient zum Import von Modellen, zur Reparatur, zur Vernetzung und Bauvorbereitung. Dazu gehört ebenfalls die automatische oder halbautomatische Erzeugung von Unterstützungsstrukturen. Die Nutzung von Simufact Additive soll den Anwendern von Magics ermöglichen, die Bauvorbereitung besser zu steuern. Im Gegenzug wird der Aufbau von Stützstrukturen bei Simufact Additive zukünftig mit Funktionen von Materialise ausgeführt.

"Die Qualitätssicherung ist derzeit eine der wichtigsten Herausforderungen, um die hohen Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen. Unsere Software Inspector ermöglicht bereits die Kontrolle während und nach dem Druckprozess, und künftig können Magics-Anwender Fehler auch schon vor der Herstellung vorhersagen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Kombination unserer etablierten Magics-Software mit der bewährten Simulationstechnologie von einem Marktführer wie Simufact dem 3D-Druck-Markt wettbewerbsfähige simulationsgetriebene Lösungen bringt", erklärt Stefaan Motte, Vice President Software bei Materialise.

"Die Generierung von Stützstrukturen ist eine Standardanwendung in der 3D-Druck-Vorbereitung, und die Magics-Software ist ein marktführendes Tool für diesen Zweck. Wenn man den Druckprozess anhand von Simulationsergebnissen optimiert, spielt die Optimierung der Stützstruktur eine maßgebliche Rolle, um auf Anhieb richtige Druckergebnisse zu erzielen. Unsere Kunden werden von der Integration dieser marktführenden Technologie in Simufact Additive profitieren, und unsere Simulationsprozesskette wird weiter gestärkt", sagt Dr. Hendrik Schafstall, CTO von Simufact Engineering.