SKF veräußert Lineartechnik und Aktuatorik

SKF hat mit Triton eine Vereinbarung zur Veräußerung des Geschäftsbereichs Lineartechnik und Aktuatorik unterzeichnet. Der Kaufpreis beträgt 2,75 Mrd. SEK (270 Millionen Euro) und gilt ohne Berücksichtigung von Finanzverbindlichkeiten und Barmitteln. Das Geschäft soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Der Verkauf steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden und erfolgt in Abstimmung mit Arbeitnehmervertretungen.

07. August 2018

Christian Johansson, Senior Vice President und CFO, sagt dazu: „Nach der erfolgreichen Entwicklung zu einer eigenständigen Einheit erhält der Geschäftsbereich nun eine neue Eigentümerstruktur, die ihm die weitere Entwicklung ermöglicht. Der Verkauf stellt auch für uns und unsere Aktionäre einen Mehrwert dar, indem unsere Bilanz verbessert und unser Produktportfolio geschärft werden.“

Der angekündigte Verkauf trage zum Ziel der SKF Gruppe bei, sich auf das Kerngeschäft rund um rotierende Anwendungen und Generierung von Mehrwert in diesem Bereich zu fokussieren. Die Erlöse durch in diesem Rahmen getätigten Verkäufe betragen damit insgesamt rund 6,7 Mrd. SEK.

Im Geschäftsjahr 2017 beschäftigte der Unternehmensbereich Lineartechnik und Aktuatorik weltweit circa 1.200 Mitarbeiter, davon 120 in Schweinfurth, und erwirtschaftete einen Umsatz von rund 2 Mrd. SEK (200 Millionen Euro).

Die Triton Fonds investieren in mittelständische Unternehmen mit Sitz in Europa in den Bereichen Industrie, Dienstleistungen und Konsumgüter/Gesundheitswesen. Momentan befinden sich 35 Unternehmen mit einem Umsatz von insgesamt rund 13 Mrd. Euro und rund 87.000 Mitarbeitern im Portfolio Tritons.