Skisprungschanzen in Sotschi mit deutscher Technik ausgestattet

Die CeramTec Group stattet die Skisprungschanzen für die22. Olympischen Winterspiele in Sotschi mit seinem keramischen Anlaufspursystem Aloslide® Ice aus. Das von der CeramTec-Tochtergesellschaft CeramTec-Etec GmbH entwickelte und hergestellte System ermöglicht witterungsunabhängig ideale Sprungbedingungen während des ganzen Jahres.

05. Februar 2014

Vom 7. bis 23. Februar 2014 richtet die Welt ihr Augenmerk auf Russland, wo in Sotschi die Olympischen Winterspiele veranstaltet werden. Im „RusSki Gorki“-Skisprung-Zentrum treten die Nordischen Kombinierer und die Skisprung-Weltelite gegeneinander an. Sowohl die Normal- als auch die Großschanze sind mit der Aloslide® Ice -Technologie von CeramTec ausgerüstet.

Aloslide® Ice ist ein Ein-Spur-Anlauf versehen mit Keramiknoppen, die in einer wissenschaftlich getesteten Anordnung in Spezial-Kautschuk einvulkanisiert sind. Bei guten Schneeverhältnissen im Winter und auch bei frühlingshaften Temperaturen sorgt das in der Anlage integrierte Kälteaggregat für eine stabile, 20 Millimeter dicke Eisschicht. Eine integrierte Eisfräse und Bürsten sorgen für das Regulieren der Dicke und das Präparieren des Eises. Die Eisspur bildet sich aus Luftfeuchtigkeit und dem starken Herunterkühlen der Spur. Das System kann unkompliziert von Sommer- auf Winter-Betrieb und umgekehrt geschalten werden. Eis- oder Schneeauftrag von außen ist nicht erforderlich. Im Sommerbetrieb gleiten die Springer direkt auf den Keramiknoppen zum Absprung vom Schanzentisch. Skisprung-Veranstaltungen sind so ganzjährig unter beinahe identischen Bedingungen möglich.