Smart Factory im Live Stream

Sick gewährt auf der Hannover Messe per Live Stream erstmals Einblicke in seine smarte Fertigung in Freiburg.

29. März 2019
Smart Factory im Live Stream
Sick öffnet erstmals die Tore seiner smarten Fertigung in Freiburg und bringt sie auf den Messestand nach Hannover. (Bild: Sick)

„Wir wollen unseren Besuchern auf der Hannover Messe 2019 zeigen, wie Produktion und Logistik sinnvoll vernetzt und dank Datentransparenz Wertschöpfungspotenziale gehoben werden können. In Echtzeit“, erklärt Bernhard Müller Senior Vice President Industry 4.0 bei Sick. Unternehmen jeder Größe könnzen aus neuen Technologien großen Nutzen ziehen. Zum Beispiel, wenn es darum gehe, die Produktion zu beschleunigen, den Materialfluss effizienter zu gestalten, Kapazitäten bestmöglich auszunutzen, flexibel auf Kundenprioritäten zu reagieren oder Geräte vorausschauend zu warten. „Die industrielle Zukunft entsteht jetzt. On-demand ist durch intelligenten Datenaustausch schon heute möglich. Unter unserem Motto »4.0 NOW« präsentieren wir Lösungen und Technologien, mit denen wir Industrie 4.0 und die damit verbundenen Vorteile hinsichtlich einer neuen, flexiblen Wertschöpfung im Hier und Heute platzieren und zum direkten Einstieg animieren“, ergänzt Müller.

Smart Factory im Live Stream

Dafür öffnet Sick erstmals die Tore seiner smarten Fertigung in Freiburg und bringt sie auf den Messestand nach Hannover. In der »4.0 Now Factory« produziert das Unternehmen nach eigenen Angaben hocheffizient. Per Live Stream können die Besucher verfolgen, wie die Automated Guided Carts (AGC) ihre Kreise ziehen, Produktionsroboter beliefern und fertige Produkte abtransportieren. Auf einem Dashboard können in Hannover die Kennzahlen des 600 Kilometer weit entfernten Standortes abgerufen werden. »Was so einfach aussieht, ist das Ergebnis konzentrierter Entwicklung und Vernetzungsarbeit. All unsere Fahrzeuge, Bauteile oder Produktionszellen sind miteinander verbunden und liefern die Daten in eine Cloud. Die Produktion ist je nach Auftragslage und Anforderungen skalierbar. Automatisierte und manuelle Arbeiten finden nebeneinander statt und bringen die Vorteile beider Varianten für die effiziente Produktion zusammen«, erklärt Müller.

Das Bosch Production Performance Management (PPM) der 4.0 Now Factory gewährt exklusive Einblicke in die Welt der Analyse von Prozess- und Sensordaten der Produktion. Zum einen wird dargestellt, wie Abläufe anhand von Analysen im Hinblick auf Effizienz weiter optimiert werden können. Zum anderen wird gezeigt, wie Ausfälle von Maschinen mithilfe von Predictive Maintenance Analysen vermieden und Servicetätigkeiten effizient geplant und umgesetzt werden können.

Lokalisierung als Schlüssel zu Industrie 4.0

Lokalisierungstechnologie ist einer der Schlüssel zu einer vernetzten Produktion und Logistik im Sinne von Industrie 4.0. Mit ihr lassen sich eine Vielzahl an Optimierungspotenziale heben, indem eine agile Planung von Fertigungs- und logistischen Prozessen ermöglicht wird. Die Daten der Lokalisierung erzeugen hohe Transparenz und Verständnis aller produktiven Assets, Ladungsträger und Ladehilfsmittel.

Damit lassen sich Fahrwege optimieren und dynamisch anpassen, Rüstzeiten flexibel vorbereiten und umplanen, der Materialfluss verbrauchsgesteuert planen und steuern und somit Lieferqualität und Liefertreue steigern. Und das voll automatisiert. »Mit diesem Angebot liefern wir nicht nur eine Antwort um die Frage, wie I 4.0 möglich wird, wir schaffen damit eine hoch effiziente Logistik und Produktion, die den Anforderungen des dynamischen Marktes und der Kunden gewachsen ist«, erklärt Müller.

Künstliche Intelligenz in realen Anwendungen

Der Anbieter will auch mit seiner beispielhaften Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) die Zukunft ins Jetzt holen. »Wir zeigen, wie wir heute schon mit KI einen Effizienzgewinn in der Industrie erzeugen können«, erklärt Müller. »Mit der neuen Technologie können wir bereits Herausforderungen unserer Kunden begegnen. Die ersten Lösungen aus gemeinsamen Projekten zeigen wir auf der Hannover Messe«, so Müller weiter. Wie KI angewandt wird, können Standbesucher im Rahmen einer spielerischen Anwendung selbst erleben.

Hannover Messe, Halle 9, Stand F18

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