Software gratis für Tüftler

Autodesk spendiert den über 1.000 Fab Labs weltweit Zugang zu professioneller Software. Die Mitglieder der modern eingerichteten Werkerräume können die Autodesk Product Design Collection kostenlos benutzen.

25. August 2016

Auf der Fab 12 Conference 2016 im chinesischen Shenzhen hat Autodesk angekündigt, dass die weltweit über 1000 Fab Labs kostenlosen Zugang zur Autodesk Product Design Collection erhalten sollen. Dies ist ein kürzlich eingeführtes Softwarepaket für Konstrukteure, dass AutoCAD, Inventor Professional und ein Dutzend weitere Tools umfasst.

Die Fab Labs sind ein Netzwerk von Projekträumen, in denen Privatleute an moderner Ausrüstung ihre eigenen Projekte verwirklichen können. Zur Ausstattung der Fab Labs gehören typischerweise 3D-Drucker, CNC-Maschinen, Laserschneidmaschinen und weiteres Gerät. In Deutschland gibt es Fab Labs unter anderem in Hamburg, Berlin, München, Nürnberg, Aachen, Dresden, Siegen und Cottbus. Letztes Jahr hatte Autodesk den Fab Labs schon Zugang zu Tinkercad, 123D Circuits und Fusion 360 gewährt.

"Die Maker-Community in Japan wächst rapide, und Autodesk ist ein führender Unterstützer der Bewegung durch Software und Services", so Hiroaki Umezawa, Direktor des Fab Lab im japanischen Shibuya. "Hier am Fab Lab Shibuya haben wir ein Projekt durchgeführt für die Maker Faire Tokyo und verwendeten Autodesk-Tools wie A360 für die Entwicklungszusammenarbeit und Fusion 360 für die CNC-Produktion. Wir sehen, dass die Services von Autodesk sich auf eine größere Bandbreite der digitalen Fertigung erstrecken, deswegen sind wir begeistert davon, auf der Fab 12 diese Ankündigung zu hören."