Software mit neuem Texturen-Modul ermöglicht additive Fertigung neuer Oberflächen

Die 4D Additive Manufacturing Software Suite von Core Technologie will neue Standards in der additiven Fertigung setzen. Highlight der neuen Software ist das innovative Texturen-Modul.

23. Mai 2019
Software mit neuem Texturen-Modul ermöglicht additive Fertigung neuer Oberflächen
Die 4D Additive Manufacturing Software Suite von Core Technologie setzt mit dem Texturen-Modul neue Standards in der additiven Fertigung. (Bild: Core Technologie)

Mit diesem neuen Texturen-Modul greifen Entwickler und Industrie-Designer ab sofort auf über 5.000 verschiedene Oberflächenstrukturen zu. Die Kombination der Software mit präzisem B-Rep-Kernel und dem hochauflösenden HP Jet-Fusion-Verfahren soll die additive Fertigung sehr feiner, neuartiger Oberflächen ermöglichen, zum Beispiel für individualisierte Dekorblenden in Fahrzeugen und für Design-Produkte aus Kunststoff.

Neue, individuelle Bauteil-Designs sind auf einem stark umkämpften Käufermarkt ein wichtiger Vorteil. Mit dem 4D Additive können Texturen auf dem CAD-Modell definiert werden, indem man die gewünschten B-Rep-Flächen und eine passende Textur aus der Datenbank wählt. Danach kann die Feinheit und Position der Struktur visuell auf dem Bauteil angepasst werden. Dabei beschleunigt eine gerenderte, fast fotorealistische Darstellung des Modells die Arbeit und ermöglicht direkt eine Beurteilung des Druckergebnisses. Die Software sorgt automatisch für die verzerrungsfreie Projektion der Narbung über Flächengrenzen hinweg. Die grafische Darstellung erlaubt die Beurteilung der gestalteten Geometrie und befeuert den kreativen Prozess beim Design neuer Teile.

Neue Präzision in der additiven Fertigung

Das zukunftsweisende Tool liest CAD-Daten aller gängigen Systeme wie Catia, NX, Solidworks, Creo, Inventor, STEP oder JT mit Fertigungsinformationen (PMI) und verarbeitet diese als exakte B-Rep-Geometrie. Durch den robusten B-Rep-Geometriekern der Software wird die Prüfung, Reparatur und Vorbereitung der originalen Flächen und Volumenkörper der exakten 3D-Modelle nach CAD Engineering Standard möglich.

Neben dem innovativen Texturen-Modul verfügt die 4D Additive Software Suite über Healing- und Clean-up-Funktionen, eine automatisierte Bauteil-Ausrichtung, intelligente Nesting-Funktionen mit Multiprozessorberechnung, ein Analyse-Tool für optimale Bauteil-Gestaltung, Bauteil-Optimierung und Hüllgeometrie, sowie einem Partfinder als Suchmaschine für 3D-Druck-Teile zur vollautomatischen Klassifizierung von Bauteilen auf Basis geometrischer Eigenschaften der CAD-Modelle.