Solidteq zeigt metallischen 3D-Druck

Das zur Rheinmetall Automotive gehörende Unternehmen Solidteq nimmt zum ersten Mal an der Rapidtech teil und zeigt Lösungen zum 3D-Druck mit metallischen Werkstoffen.

14. Juni 2019
Solidteq zeigt metallischen 3D-Druck
Bauteil aus dem 3D-Drucker. ( Bild: Solidteq)

Auf dem rund 18 Quadratmeter großen Messestand sind hauptsächlich Exponate zu sehen, die die Wertschöpfungskette des Unternehmens beschreiben. Die Ausstellung veranschaulicht dabei die fünf Projektphasen, die das Start-Up aus einer Hand anbietet. Diese reichen von der Planung über die Entwicklung eines 3D-Modells über den Druck bis hin zur mechanischen Nachbearbeitung und Qualitätssicherung der Werkstücke.

Solidteq ist seit mittlerweile sieben Jahren auf die additive Fertigung mit Metall spezialisiert. Das Unternehmen wurde 2016 als Start-Up der Rheinmetall Automotive AG ausgegliedert, um sein Know-how auch externen Kunden anbieten zu können. Dabei bietet Solidteq Fähigkeiten in der additiven Fertigung und mechanischen Bearbeitung und kombiniert dies mit dem Know-how in Prototypenentwicklung und Simulation.

Die Vorteile der additiven Fertigung liegen laut Anbieter Solidteq in der Zeitersparnis: Kunden erhalten über CAD-Daten schnell ein voll funktionsfähiges Produkt, das in Qualität und Materialgefüge mit dem aus einer Serienproduktion vergleichbar ist. Neben den gleichbleibenden Materialeigenschaften und einem verkürzten Herstellungsprozess ergeben sich außerdem Möglichkeiten der Erschließung von Innovationspotenzialen und eine hohe Wirtschaftlichkeit.

Rapidtech, Stand 2–417