Sparen mit 3D-Druck

Auf der Composites Europe 2017 in Stuttgart zeigt Stratasys, was 3D-Druck bei der Herstellung von Teilen und Werkzeugen aus Verbundwerkstoffen leisten kann. Auf diesen gebieten sieht das Unternehmen für additive Produktion ein großes Potenzial.

31. Juli 2017

Auf der diesjährigen Composites Europe vom 19. bis 21. September in Stuttgart will Stratasys zeigen, wie sich die Herstellung von Verbundwerkstoffen durch den 3D-Druck wandelt. Durch die schnelle Herstellung von Werkzeugteilen und Formen im 3D-Druck ist es möglich, Kosten und Produktionsdauer zu reduzieren. Stratasys zeigt hierfür einige Beispiele, unter anderem aus den Branchen Luft- und Raumfahrt sowie Automobilindustrie. Praxisbeispiele von Anwendern von Unternehmen wie Swift Engineering und Champion Motorsport zeigen, wie sich bis zu 90 Prozent der bisherigen Vorlaufzeiten einsparen lassen. Das erfolgt mit additiv gefertigten, komplexen Verbundmaterialwerkzeugen sowie verlorenen Formen ("Sacrificial-Tooling"). Darüber hinaus kann die Additive Fertigung mit Maschinen von Stratasys zeitaufwändige Montagen vermeiden helfen.

Auch die neuesten Entwicklungen des Unternehmens beim 3D-Druck von Verbundwerkstoffteilen werden den Besuchern vorgestellt. Mit dem kürzlich eingeführten FDM Nylon 12CF, einem kohlenstofffaserverstärkten, thermoplastischen Material, können Hersteller äußerst robuste und leichte Strukturen produzieren, die in vielen Fällen Metallkomponenten ersetzen. FDM Nylon 12CF besteht zu 35 Prozent aus Kohlenstofffaser und bietet das beste Steifigkeits-Gewichtsverhältnis unter den Thermoplast-Materialien von Stratasys. Damit eignet es sich für anspruchsvolle Anwendungen in Bereichen wie Automobil, Flugzeugbau, Verbrauchsgüter und Fertigungsindustrie. Stratasys stellt aus in Halle 4, Stand D51.