Die Kabel bieten eine bisher nie dagewesene Kombination an Eigenschaften, so der Hersteller. Sie sind halogenfrei, flammwidrig und selbstverlöschend, haben einen feindrähtigen Leiteraufbau nach VDE 0295 Klasse 5, sind erdverlegbar und darüber hinaus beständig gegen UV-Strahlung, Witterung, Öl sowie Ozon. Das Baymotion Soilblack erfüllt somit gleichzeitig alle Anforderungen an Außenkabel sowie die Spezifikationen der BauPVO. Dies ermöglicht zum Beispiel die muffenlose Verbindung verschiedener Brandschutzbereiche (Fca bis B2ca). Alle Produkte sind für die feste Verlegung bei normaler mechanischer Beanspruchung sowie für den gelegentlichen flexiblen Einsatz bei freier Bewegung und ohne zusätzliche mechanische Beanspruchung in trockenen und feuchten Räumen ausgelegt. Mit einer Temperaturbeständigkeit von 90 °C am Leiter ist das Kabel darüber hinaus ideal als Motoranschlussleitung für Antriebssysteme mit Frequenzumrichtertechnologie wie zum Beispiel Drehstrommotoren einsetzbar. Trotz Außendurchmessern bis 65 mm bietet der innovative, feindrähtige Aufbau enorme Vorteile bei der Zuführung von außen sowie der Verlegung insbesondere in engen Schächten. Dank kleiner Biegeradien ist der Platzbedarf deutlich geringer als bei herkömmlichen Energie- und Brandschutzkabeln.

Elektromagnetische Verträglichkeit

ANZEIGE

Die zunehmende Automatisierung und Digitalisierung hat das Thema elektromagnetische Störungen im Produktionsumfeld noch einmal in den Fokus gerückt. Hohe Ströme einerseits sowie empfindliche Sensoren und Datenleitungen anderseits führen durch die Überlagerung elektromagnetischer Felder zu Funktionsstörungen, deren Ursachen oft nicht sofort ersichtlich sind. Alle Soilblack-Kabel sind doppelt abgeschirmt und für den Einsatz in einer EMV-sensiblen Umgebung geeignet.

Lebenszykluskostenbetrachtung bei der Investition

Eine muffenlose Verkabelung ist nicht nur einfacher und zeitsparender, sondern reduziert auch die Fehleranfälligkeit des Systems. Störungen oder Beeinflussungen treten bei erdverlegten Kabeln häufig an der Verbindung zwischen Muffe und Kabel auf. »Bei der Investitionsentscheidung werden eventuelle Folgekosten im Lebenszyklus für Erdarbeiten, Ausfall- und Stillstandzeiten oder auch höhere Versicherungsprämien aber meist nicht betrachtet«, erläutert Thomas Sorge, Leiter Marketing und Produktmanagement bei der Bayka. »Flammwidrige Kabel werden leider in vielen Fällen nur dann eingeplant, wenn Regularien wie zum Beispiel die Landesbauordnungen dies explizit vorschreiben. Dabei übersehen Planer, Betreiber und Bauherren, dass viele Versicherer bereits damit beginnen, Gebäude anders zu bewerten oder die Prämien massiv erhöhen, wenn keine Brandschutzkabel verlegt werden«, erläutert Sorge weiter.

ANZEIGE

SPS, Halle 2, Stand 410