Entwickelt und konstruiert wurde der Bestücker von der internen SPN-Entwicklungsabteilung in Zusammenarbeit mit drei externen Technikergruppen sowie internen Werkstudenten, die sich um die Einrichtung der Software und die Programmierung der Anlage kümmerten.

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Der Eigenanteil, den SPN Schwaben Präzision zu der Entwicklung des Nadelbestückers beisteuerte, umfasste dabei nicht nur das an den Roboterarm anmontierte Greifwerkzeug, sondern auch die komplette Zuführung der Anlage, inklusive der Vereinzelung der Nadelrollen. Ebenso „made by SPN“ sind die Schubladen, in denen die unterschiedlichen Paletten mit den Planetenrädern eingeführt werden konnten, sowie die Einrichtung der Programmierung der Maschine und ihrer Komponenten einschließlich der Benutzerführung. Sämtliche Prozesse des Nadelbestückers lassen sich vom Bediener der Anlage über einen Touchscreen-Monitor steuern. Im Ergebnis konnte schließlich die Fertigungsgeschwindigkeit für die Bestückung eines einzelnen Planetenrades im Vergleich zu einer manuellen Zuführung um das Fünffache auf Zyklen von 20 bis 25 Sekunden beschleunigt werden!

Darüber hinaus weist die Anlage durchgängig „Industrie 4.0-Level“ auf. So kann jede Einheit mit jeder anderen in der Anlage unmittelbar kommunizieren. Entsprechend hat der darin verbaute Industrie-PC Zugriff auf alle zentralen Komponenten und ist in der Lage, wesentliche Informationen über den Zustand der Anlage bzw. über vergangene oder aktuelle Prozesse abzurufen und diese an ein übergeordnetes Netzwerk weiterzugeben.

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Ausführlicher Artikel mit Video und Bildern.