Sprechende Kabel und Steckverbinder

20. Juli 2009

»Wir sind heute in der Lage, unsere Produkte genau nach Kundenwunsch zum Sprechen zu bringen«, beschreibt Siegbert Lapp, Familienunternehmer und Technikvorstand der Lapp-Gruppe die Vorzüge der RFID-Technologie, welche die Stuttgarter nun bei Kabeln und Steckverbindern anwenden. Dazu integriert Lapp innerhalb des Produktionsprozesses winzige, intelligente sogenannte RFID-Tags – also Transponder in das Kabel oder den Steckverbinder. Diese RFID-Tags können auch mit Sensorik versehen und individuell programmiert werden, sodass für jeden Anwendungsfall die benötigte Information verfügbar ist, wie beispielsweise die Identifikation oder Zustandsgrößen wie Feuchtigkeit, Druck oder Temperatur. Mittels eines Lesegerätes können diese Daten abgerufen und ins IT-System zur Weiterverarbeitung übertragen werden. Die hohe Flexibilität und die mechanische Belastbarkeit der Kabel bleiben dabei voll erhalten. Anwender können beispielsweise programmieren, wer welches Kabel wann gelegt hat und um was für ein Kabel es sich konkret handelt. Das umständliche Suchen in Plänen könnte damit bald Vergangenheit werden. Siegbert Lapp: »Die Einsatzmöglichkeiten von RFID in der Kabel- und Steckverbindertechnologie sind sehr vielfältig. Wir stehen mit dieser Technik erst ganz am Anfang. Es gibt unvorstellbar viele Anwendungsmöglichkeiten.«