Stark im Bass

Das kommende Release 5.3 von Comsol Multiphysics verspricht große Fortschritte vor allem bei der Akustiksimulation. Die Benutzer können nun drei Methoden für die Modellierung akustischer Phänomene nutzen.

20. Oktober 2017

Im Rahmen der Comsol Conference 2017 am 4.-6. Oktober in Boston hat Comsol die Merkmale der nächsten Version von Comsol Multiphysics beleuchtet. Ein Schwerpunkt dieses Releases liegt auf der Modellierung und Simulation akustischer Phänomene.

Die wichtigsten Neuheiten der Version 3.7:

• Akustische Simulation und Akustik-Struktur-Interaktion basierend auf einer hybriden Boundary-Element- und FE-Methode (BEM-FEM)

• Impulsantwort für Strahlenakustik ("Ray Acoustics")

• Magnetostatik basierend auf einer hybriden Boundary-Element- und FE-Methode (BEM-FEM)

• Materialdaten von Formgedächtnis-Alulegierungen für Strukturanalysen

• "Revolutionäre" neue Methode für kapazitiv gekoppelte Plasmasimulationen

• Unterstützung für SpaceMouse von 3D-Connexion

• Unterstützung für turbulent umströmte Einlassöffnungen bei CFD-Simulationen

• 150 neue Materialien und 1300 neue Materialeigenschaften in der Materialbibliothek

• Eigenschaften von über 60 Substraten für RF- und Mikrowellenanalyse

"Wir sind begeistert, dass wir nun auch Akustiksimulation auf Basis der Boundary-Elemente-Methode anbieten können. Das ist eine großartige Ergänzung, auf die viele Anwender gewartet haben", sagt Mads Jensen, technischer Produktmanager für Akustik bei Comsol. "Indem wir Boundary-Elemente, finite Elemente und Strahlenakustik in einer multiphysikalischen Umgebung kombinieren, erhalten die Anwender beispiellose Modellierungsmöglichkeiten. Man kann nun die ganze Bandbreite akustischer Frequenzen analysieren vom tiefsten Bass bis zum Ultraschall. Ganz zu schweigen von all den möglichen multiphysikalischen Kopplungen."