Starke Nachfrage nach Zahnrädern der Fritz Schiess AG

Neues Verfahren der Zahnradherstellung nach kurzer Zeit bereits etabliert

23. März 2011

Das neue RE-Verfahren der Fritz Schiess AG zur Herstellung von Zahnrädern mit deutlich reduziertem Einzug ist bereits ein Jahr nach Einführung gut etabliert. Kunden und Anwender nutzen die neuen konstruktiven Möglichkeiten für die Entwicklung von Teilen und Baugruppen, indem gemeinsam mit Schiess die optimale Lösung erarbeitet wird. Durch das neue Fertigungsverfahren erhöht sich der Traganteil der Zähne auf etwa 90 Prozent und es können Zahnräder im Feinschneidverfahren mit 8-mal Modul 0,5 prozesssicher gefertigt werden. Die Materialeinsparung kann beträchtlich sein, wenn dank weniger Einzug ein dünneres Teil mit vergleichbarer Flankenlänge eingesetzt werden kann.

„Die besten Ergebnisse lassen sich erreichen, wenn Kunden uns frühzeitig konsultieren“, betont Kurt Köppel, Betriebsleiter der Fritz Schiess AG. „Denn dann können wir unser revolutionäres RE-Verfahren vorschlagen und der Kunde kann völlig neue konstruktive Möglichkeiten ausschöpfen.“ In enger Abstimmung mit den Feinschneid-Experten der Fritz Schiess AG zu einem frühen Zeitpunkt lassen sich die Möglichkeiten der neuen Fertigungstechnologie ideal einplanen. Und dann können auch die Vorteile zum Tragen kommen: Ein um bis zu 50 % geringerer Stanzeinzug an den Zahnflanken und in der Folge ein deutlich höherer Traganteil an den Zähnen.

Dass das Thema Entwickler, Konstrukteure und Planer elektrisiert, bekam man bei Schiess gleich zu spüren. 2.500 Zugriffe auf erste Veröffentlichungen zu dem Thema auf einer Plattform mit Fachinformationen innerhalb von drei Tagen hat es bei dem Verlag bis dahin noch nie gegeben. Allerdings sind die Vorteile auch nicht von der Hand zu weisen: Ein geringerer Einzug an den Zahnflanken sorgt für bis zu 90 % Traganteil an den Zähnen und lässt die Materialstärke eines Zahnrades deutlich sinken. Damit lassen sich bei der Herstellung von Zahnrädern durch Feinschneiden nicht nur Arbeitsschritte sondern auch Material einsparen.

Bleibt die Materialstärke gleich, kann man dann deutlich mehr Zähne stanzen. Mit solchen Zahnrädern ergeben sich vor allem in der Antriebstechnik oder bei Stellmotoren plötzlich viel mehr Möglichkeiten. Ein vier Millimeter starkes Zahnrad kann nach dem neuen RE-Verfahren bis Modul 0,5 gestanzt werden, das heißt beispielsweise 100 Zähne bei 50 mm Durchmesser. „Das ist schon etwas Besonderes“, betont Köppel. Bisher galt bei vier Millimetern Materialstärke Modul 1 und damit 50 Zähne als Grenze des Machbaren. Schiess fertigt die Zahnräder mit reduziertem Stanzeinzug auf ihren Hochleistungs-Feinschneidpressen.