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Dämpfungs- und Vibrationstechnik – E2M Technologies, Spezialist für elektrische Bewegungstechnologie, und ACE, Experte im Bereich Dämpfungstechnik, ergänzen sich perfekt im Bereich elektrischer Bewegungsplattformen für Simulatoren.

05. April 2017

Ob für ein Flugzeugcockpit, einen Eisenbahnführerstand oder einen Pkw, die Spezialisten von E2M Technologies bieten für jeden Einsatzzweck ein unterschiedliches Subsystem für Simulatoren an. Das sind beispielweise elektrische Bewegungsplattformen oder aktive Kraftrückführungssysteme von Simulatoren. Auch wenn sich dabei die Parameter hinsichtlich Größe, Gewicht und Geschwindigkeit ändern, so bleibt das Bewegungsprinzip immer gleich.

Durch das computergesteuerte System erfolgt die Abstimmung aufeinander schnell und automatisch. Erst wenn diese Systeme, beispielsweise wegen Stromausfall, versagen, kommen bei E2M die Not-Stopp-Lösungen ins Spiel. Dabei können auch mehrere Produkte für den Not-Stopp in einem Simulator eingesetzt werden. Am Unterbau der Konstruktionen von E2M übernehmen verschiedene Typen der Tubus-Strukturdämpfer von ACE wichtige Aufgaben beim Schutz der Gesamtkonstruktion.

Ähnlich wie im Fußball

Vergleicht man den Simulatorenbau mit einem Fußballspiel, so bedeuten die gleichzeitigen Bewegungen in den X-, Y- und Z-Achsen, dass man im schlimmsten Fall gleichzeitig drei Tore verteidigen muss. Da die auftretenden Kräfte unterschiedliche Werte aufweisen, ist die Situation vergleichbar mit einem Fußball-, Handball- und Eishockeytor. Für unterschiedliche Tore braucht der Konstrukteur wiederum unterschiedliche Torhüter. Im Fußball benötigt man zum Beispiel einen mit besonders viel Sprungkraft, im Handball mit mehr Beweglichkeit und im Eishockey kommt es auf eine gute Nervenstärke an.

Den Konstrukteuren von E2M Technologies war in der Planungsphase also klar, dass sie Dämpfer mit unterschiedlichen Kennlinien benötigen würden. Gesucht wurde ein Hersteller, der mit seinen Produkten – im Fußball Spielern – allen Anforderungen gerecht werden würde.

Genau hierfür ist in den Bereichen des Abbremsens von Massen, der Regulierung von Geschwindigkeiten und der Eindämmung von Vibrationen die ACE Stoßdämpfer GmbH bekannt. Möchte man die Fußballmetaphern weiterführen, könnte man sagen, die Langenfelder von ACE sind als Tabellenführer der Dämpfungs- und Vibrationstechnik bekannt.

Auf Empfehlung des ACE-Vertriebs in den Benelux-Ländern kamen die wegen ihrer rohrähnlichen Form auch Tubus genannten Strukturdämpfer zum Einsatz. Sie sind laut Hersteller äußerst flexibel und umfassen sieben Bauarten, sodass den Konstrukteuren für die unterschiedlichsten Anwendungen rund 150 Einzelprodukte zur Verfügung stehen. Dabei ist es möglich, degressive, progressive oder annähernd lineare Kennlinien zu erzeugen.

Bei den elektrischen Bewegungsplattformen von E2M Technologies kommen vor allem Tubus aus der TA-Familie für degressive Kennlinien und die sogenannte TC-Baureihe zum Einsatz. Diese Sicherheitsdämpfer wurden speziell für den Einsatz in Krananlagen entwickelt und erfüllen die internationalen Industriestandards OSHA und CMAA. Dabei besitzen die Tubus TC ideale Kennlinien mit hohen Rückstellkräften bei aufgenommenen Energien von 630 bis 17.810 Newtonmetern pro Hub für Not-Stopp-Anwendungen. Die Krandämpfer bieten dynamische Kraftaufnahmen von 80.000 bis zu 978.000 Newton und wiegen in der schwersten Ausführung unter vier Kilogramm. Sie bauen aber schon mit dem ersten Hub bis zu 64 Prozent der Energie ab, mit der sie belastet werden. Damit sind sie für das Aufnehmen der zum Teil extrem hohen Kräfte an den Bewegungsplattformen für Simulatoren ideal. Dazu Pieter Campagne, Konstrukteur von E2M Technologies: »Einzelne Motion Systeme aus unserem Haus können bis zu 20 Tonnen schwer sein. Bei einer Verfahrgeschwindigkeit von maximal einem Meter pro Sekunde entstehen schnell Antriebskräfte von bis zu 200 Kilonewton. Diese im Notfall aufzunehmen, ohne dass die Gesamtkonstruktion dabei Schaden nimmt, ist mit den robusten, zuverlässigen Strukturdämpfern von ACE eine sichere Sache.«

Preisgünstige Alternative

Die Maschinenelemente sind eine ideale, weil preisgünstigere Alternative zu hydraulischen Dämpfern, wenn es nicht auf punktgenaues Abbremsen ankommt. In den meisten Fällen binnen 24 Stunden ab Lager in Langenfeld verfügbar, wird die Dämpfungseigenschaft der Tubus von ACE vor allem durch das einzigartige Material erzeugt: Die wartungsfreien, einbaufertigen Dämpfer bestehen aus speziellen Co-Polyester Elastomeren und sind neben ihren flexiblen Dämpfungseigenschaften anderen Lösungen auch hinsichtlich der Lebensdauer überlegen. Zusätzlich zur sehr hohen Standzeit von bis zu mehreren Millionen Lastwechseln heben sie sich von allen anderen Feststoff-Dämpfungselementen durch ihre platzsparende Bauform und das geringe Eigengewicht ab. »Dieser Punkt war für uns sehr wichtig. Denn so konnten wir durch ein vereinfachtes Design bares Geld an der Konstruktion sparen«, so Jan van Bekkum, Geschäftsführer E2M Technologies. Außerdem schlugen das Wegfallen kostspieliger Reparaturen und die damit verbundene längere Lebensdauer der »Electric Motion Systems« positiv zu Buche.

Neben den Standardprodukten der Tubus-Serie gibt es bei ACE noch eine Vielzahl an Spezialausführungen für kundenspezifische Einsatzfälle auf Anfrage. Egal, ob als Anschlagdämpfer in Robotersystemen, Hub-Begrenzer in Gabelstaplern, im allgemeinen

Erschienen in Ausgabe: 03/2017