Steuerung und Überwachung

Hesch erweitert die Modul-Palette für das IMOD®-System

18. Juni 2008

Der Industrie-Elektronik-Hersteller Hesch Schröder GmbH hat sein intelligentes modulares Ein-/Ausgabesystem IMOD, ein durchdachtes Konzept für die Steuerung und Überwachung von Prozessen in der Industrie, durch einen Messumformer und einen Universalregler erweitert. IMOD ist ein intelligentes I/O-System für alle gängigen Feldbusstandards (Profi-Bus, CANopen, ModBus und Ethernet). Es wurde aus dem bewährten MOD I/O-System als dezentrale programmierbare Regelung weiterentwickelt und lässt sich aufgrund der vielseitigen Funktionalitäten in nahezu jede beliebige Prozesslandschaft integrieren.

Der kompakte Messumformer HE 5861 wertet direkt angeschlossene Widerstands-Dehnungsmessstreifenbrücken mit einer hohen 23-Bit-Auflösung sehr genau aus. Die Speisung für die Messbrücke erfolgt aus dem Modul heraus, wobei bis zu vier Lastzellen für industrielle Wägeaufgaben angeschlossen werden können. Zur Auswertung stehen ein Analog-Universal-Ausgang (14-Bit-Auflösung) mit parallelem Strom- und Spannungssignal und zwei Relais zur Grenzwertüberwachung zur Verfügung. Das Modul kann auch schnelle Signale verarbeiten. Durch die galvanische Trennung ist eine sichere Entkopplung von elektrischen Signalen bei der analogen und digitalen Weiterverarbeitung gewährleistet.

Das Universalregler-Modul HE 5862 ist für alle thermischen Regelaufgaben konzipiert, die mit schaltenden Reglern gelöst werden. Das Modul stellt hierfür 2 Relais-Ausgänge zur Verfügung. Optional können diese als Optokoppler-Ausgänge ausgelegt sein. Der schnelle Algorithmus von 100 msec ermöglicht auch das Regeln besonders schneller Heizstrecken. Über den zweiten Analogeingang kann beispielsweise der Heizstrom überwacht werden. Ebenfalls als Option kann der zweite Analogeingang als Universaleingang ausgelegt sein, so dass weitere Signalverknüpfungen oder Sauerstoffmessungen durchführbar sind.