Stratasys sucht Beta-Kunden für Software

Stratasys sucht Beta-Kunden für eine neue Software, die die Druckvorbereitung für Rapid Tooling-Anwendungen vereinfacht und automatisiert.

25. April 2018

Die FDM-Technologie (Fused Deposition Modeling) von Stratasys wird in großem Umfang für Rapid Tooling-Anwendungen in allen Branchen eingesetzt. Unternehmen wie Volvo Truck oder Team Penske nutzen FDM, um die Produktion funktionstüchtiger Werkzeughilfsmittel und Montagevorrichtungen zu beschleunigen. So können sie Kosten und ergonomisch bedingte Verletzungen reduzieren und zugleich die Zykluszeit und die Produktionsflexibilität verbessern.

Die neue Softwarekomponente heißt Jigs and Fixtures for GrabCAD Print. Sie vereinfacht und automatisiert die Druckvorbereitung für Rapid Tooling-Anwendungen. Die Software wird über GrabCAD Print angeboten. Sie beruht auf Anwendungskenntnissen, automatisiert verschiedene komplexe und zeitaufwändige Bearbeitungsschritte und macht mehrere Programme innerhalb des Workflows überflüssig.

Jigs and Fixtures for GrabCAD Print baut die Möglichkeiten von Stratasys Insight weiter aus, heißt es. Es optimiert den Planungsprozess des Werkzeugwegs, erleichtert die Anwendung, verringert Zeit und Kosten für die Fertigung von Werkzeughilfsmitteln und Montagevorrichtungen und ermöglicht die bestmögliche Nutzung der additiven Fertigungslösungen von Stratasys. Durch die Übernahme nativer CAD-Konstruktionen bleibt die ursprüngliche Designidee des Bauteils erhalten. Anwender müssen ihre CAD-Entwürfe daher nicht mehr in eine STL-Datei konvertieren, was zum Verlust von Schlüsselinformationen während der Umwandlung führen kann.

Mit Jigs and Fixtures for GrabCAD Print bietet Stratasys Werkzeugdesignern und Fertigungsingenieuren einen optimierten Arbeitsablauf vom Entwurf bis zum Bauteil, sowie einen benutzerfreundlichen Weg vom CAD-Design für die Werkzeugfertigung bis zur additiven Fertigung.

Die Software hat laut Stratasys u. a. folgende Vorteile:

o Umfassende Design- und Verarbeitungskenntnisse sind eine Umsetzungsbarriere, die hier wegfällt. Das CAD-Design von Werkzeughilfsmitteln und Montagevorrichtungen steht so mehr Anwendern, auch Erstkonstrukteuren, offen.

o Zeitersparnis während der Konstruktions- und Bearbeitungsphase mit einer geschätzten Einsparung von 4 bis 5 Stunden pro Bauteil.

o Formale Software-Schulung ist nicht mehr erforderlich, weil es einfach und intuitiv erlernt werden kann.

o Software von Drittanbietern, etwa Anwendungen zur Reparatur von STL-Dateien, ist nicht mehr erforderlich, weil native CAD-Entwürfe akzeptiert werden können.

o Werkzeugdesigner können bei der FDM-Technologie leicht die potenzielle Gestaltungsfreiheit nutzen.

o Einfacherer Arbeitsablauf durch Automatisierung wichtiger CAD-Funktionen, die für das Design von Werkzeughilfsmitteln und Montagevorrichtungen verwendet werden, wie z. B. die automatische Generierung von Werkzeugweganweisungen, sowie bedeutende Reduzierung mühsamer Dateivorbereitung.

Die Software Jigs and Fixtures for GrabCAD Print richtet sich an Fertigungsingenieure, Werkzeugdesigner und Produktionsleiter sowie an Programmierer, Manager und Inhaber von Serviceunternehmen.