Strömungssensoren mit IO-Link

IPF Electronic hat sein Portfolio an IO-Link-fähigen Lösungen mit Strömungssensoren erweitert. Die neuen Sensoren der Baureihe SL430020 sind für Medientemperaturen von null bis 60 Grad Celsius und Drücke bis 16 bar ausgelegt.

27. Juni 2017

Generell eignen sie sich für alle Anwendungen, in denen die Geschwindigkeit oder das Vorhandensein von Luftströmen oder die Lufttemperatur ermittelt werden muss. Hierzu messen die Geräte die Luftströmungsgeschwindigkeit sowie Lufttemperatur in einer integrierten Messstrecke und berechnen hierbei aus der Durchflussgeschwindigkeit die Durchflussmenge und den Luftverbrauch bezogen auf einen Normzustand. Die Verbrauchsmenge wird regelmäßig in einem Zeitintervall von 15 Minuten im Sensor gespeichert.

Die Funktion der Strömungssensoren mit IO-Link beruht auf dem kalorimetrischen Prinzip. Das beheizte Messelement des Sensors wird hierbei in eine Luftströmung eingetaucht und durch die vorbeiströmende Luftmasse abgekühlt. Ein weiteres unbeheiztes Messelement erfasst die Temperatur der strömenden Luft. Der Massenstrom wird durch die Temperaturdifferenz der beiden beschriebenen Messelemente ermittelt und elektronisch ausgewertet.

Eine Grenzwertüberwachung kann mit den zwei Schaltausgängen als Hysterese- oder Fensterfunktion erfolgen. Alternativ lassen sich Strömungsgeschwindigkeit, Durchflussmenge und Temperatur mit dem Analogausgang ausgeben. Die Einstellungen lassen sich entweder über die Folientastatur direkt am Gerät, oder mithilfe eines angeschlossenen IO-Link-Masters und entsprechender Software über einen PC vornehmen.