Das Bild des „schwäbischen Tüftlers“ mit hoher Technologiekompetenz, Gründlichkeit und Zielorientierung bleibt deshalb zwar wichtig, ist aber am Weltmarkt nicht mehr allein entscheidend. Wichtiger ist es, gelernte Methoden gegebenenfalls zu verwerfen und das Unternehmen in neuer Qualität auf den Kunden auszurichten – mitunter ist hierzu der bewusste Bruch mit herkömmlichen Entscheidungs- und Denkregeln notwendig.

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Auch die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Mittelständler, die ihre erfolgreiche Firmengeschichte fortführen möchten, bereits heute massive Transformationsschritte einleiten müssen. Doch die Chancen sind gerade deshalb für den deutschen Mittelstand gut - denn stetiger Wandel ist bereits heute eine seiner Kernkompetenzen.

Und auch die Studie zeichnet mehrheitlich ein positives Zukunftsbild für die KMUs, wie Dr. Ferri Abolhassan, einer der Mitautoren, bestätigt. Der Mann, der als Managing Director Service seit einigen Monaten die Strukturen der Deutschen Telekom aufmischt, sagt: „Die erste Runde der Digitalisierung ging an die USA. Nicht ganz erstaunlich, ging es vor allem um den Dienstleistungssektor. Jetzt aber in der zweiten Runde geht es insbesondere um den Maschinenbau, das Ingenieurswesen und damit verbundene Prozesse – alles Kerndisziplinen, in denen wir in Deutschland zu Hause sind. Das sollten wir nutzen!“

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Mit einem Servus aus Oberbayern,

Hajo Stotz