Systematisch simulieren

MapleSoft veröffentlicht MapleSim 2017 für Systemmodellierung und Systemsimulation. Durch neue Tools und neue Bibliotheken kann die Software ihren Anwendungsbereich spürbar ausweiten.

26. Oktober 2017

MapleSim ist ein Tool für die Simulation von Systemen, das auf der Modellierungssprache Modelica für physische Objekte beruht. Zu den Neuheiten gehört ein Vibrationsmodul. Dieses hilft Entwicklern zu verstehen, auf welche Weise ihre Geräte Vibrationen erzeugen, und welche Änderungen am Produkt am stärksten zur Reduzierung der Vibrationen beitragen. Das Akustikmodul funktioniert mit allen gekoppelten Simulationen und auch mit Mehrkörpersimulationen. Optional kann man Dämpfungsmechanismen vorübergehend ausschalten, um die ungedämpften Vibrationen zu prüfen.

Neu ist eine Bibliothek für Wärmetransfer, welche die Wärmeausbreitung in einem Simulationsobjekt anzeigt. Mit Hilfe der Systemmodellierung können Entwickler Einflussfaktoren wie Materialien, Abstände und Geometrien ändern und deren Auswirkungen prüfen.

Ebenfalls neu ist der MapleSim Explorer. Mit dem können Simulationsspezialisten ihre Modelle an Kollegen übergeben, die damit weiterarbeiten und selbst Parameter ändern und Simulationen auswerten. So können mehr Entwickler die Simulationen nutzen, ohne auf die Unterstützung der Spezialisten angewiesen zu sein. Zu den weiteren Verbesserungen von MapleSim 2017 zählen über 100 neue Komponenten in der Funktionsbibliothek, ein Modelica-Editor und eine Analysefunktion zum Vergleich unterschiedlicher Anfangswerte.