»Systeme und Service stehen im Vordergrund«

Blickpunkt

4 Fragen an Günter Schrank Für den Geschäftsführer der Parker Hannifin GmbH ist die EMO eine wichtige Plattform, die Systemkompetenz seines Unternehmens darzustellen.

31. August 2011

Günter Schrankist als Vice President und Geschäftsführer der Parker Hannifin GmbH verantwortlich für den Vertrieb von Komponenten und Systemen der Parker Technologiebereiche Kälte-/Klimatechnik, Elektromechanik, Filtration, Fluidtechnik, Hydraulik, Pneumatik und Prozesssteuerung.

Mit einem Jahresumsatz von über 12 Milliarden Dollar ist Parker Hannifin der weltweit führende Hersteller in der Antriebs- und Steuerungstechnologie. Das Unternehmen entwickelt und konstruiert Systeme und Präzisionslösungen für mobile und industrielle Anwendungen sowie den Luft- und Raumfahrtsektor. Parker beschäftigt derzeit weltweit 58.000 Mitarbeiter in 47 Ländern.

Inwiefern teilen Sie, Herr Schrank, die weit verbreitete Wertschätzung für die EMO, und welche Chancen bietet die Messe für Sie?

Die EMO ist der internationale Treffpunkt der gesamten Metallbearbeitungsindustrie und für uns die wichtigste Messe im Bereich Machine Tooling. Sie bietet uns großartige Möglichkeiten, uns mit unseren Kunden auszutauschen und Lösungen zu präsentieren, die enorme Energieeinsparungen erzielen und dabei auch Geräusche und Co2-Emissionen reduzieren.

Welchen Stellenwert hat die Metallbearbeitung für Komponenten der Marke Parker?

Einen sehr hohen. Parker ist ein wichtiger Partner für die Metallbearbeitungsindustrie, vor allem in der Automobilbranche. Unser Portfolio bietet Werkzeugmaschinenherstellern nicht nur alle notwendigen Komponenten, sondern auch komplette Systeme sowie zusätzlichen Service. Von Konstruktion und Auslegung von Fluidschränken oder Aggregaten bis zur Schulung unterstützen wir unsere Kunden mit umfangreichem Engineering und Servicekonzepten.

Was sind Ihre Messe-Highlights?

Auf unserem Stand in Halle 6, Stand L37, zeigen wir mit dem Motornet DC das erste Servomodul mit integriertem Servoregler und Hybridverkabelung für Ethercat-basierte Steuerungssysteme. Maschinenbauer können so modulare Konzepte entwickeln und gleichzeitig die benötigten Schaltgrößen reduzieren.

Fluidwände und Aggregate demonstrieren zudem eindrucksvoll, wie Anwender durch die optimale Abstimmung der Komponenten aus Pneumatik, Fluidtechnik und Hydraulik Energie einsparen konnten.

Ein zusätzliches Messe-Highlight ist unser umfassendes Servicekonzept. Parker bietet Leistungen und Logistikprogramme, mit denen unsere Kunden nicht nur ihre Produktivität steigern, sondern auch Kosten einsparen können.

Und wo sehen Sie die Trends?

Werkzeugmaschinenhersteller werden sich künftig mehr auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Den Marktanforderungen entsprechend erweitert Parker das Angebot an kompletten Systemen und nutzt seine weltweit führende Position in der Fluidtechnik dazu, um Konstruktions- und Entwicklungszeiten zu reduzieren. Jetzt und in Zukunft spielen Energieeffizienz und TCO im Maschinenbau eine große Rolle und Parker wird die notwendigen Systeme liefern.

Die Fragen stellte Michael Kleine

Erschienen in Ausgabe: 06/2011