Taktil-optisches Messen im Nanobereich

MFU 100 WP von Mahr sorgt für optimale Verbrennung in Motoren.

10. April 2008

Die „MarForm MFU 100“ zählt als Referenz-Formmessmaschine bereits zur höchsten Leistungsklasse für berührendes Messen in der Familie der Mahr-Messsysteme. Die Aufrüstung mit optischer Messtechnik verbessert noch einmal die Messgenauigkeit bis in den Nanometerbereich hinein. Kleinste Geometrien, beispielsweise von schwer zugänglichen Ventilsitzen und Führungsbohrungen bei Einspritzkomponenten, lassen sich damit überprüfen, die Dichtigkeit ggf. optimieren und die Verbrennungsqualität erhöhen. Dieses Plus an Genauigkeit steigert die Produktivität in der industriellen Fertigung und senkt Fertigungskosten. Verantwortlich für die neue doppelsensorische Leistungsdimension der MarFom MFU 100 WP ist die Kombination taktiler und optischer Antastung. „WP“ steht für „WhitePoint“ – einem interferometrischen Messverfahren mit Weißlicht. Über die Differenzauswertung des von der Oberfläche des Messobjekts reflektierten Messstrahls und des Referenzstrahls werden durch dieses berührungslose Verfahren Werte ermittelt, die bis in den Auflösungsbereich von 1 Nanometer reichen. Das erlaubt hochpräzise Formmessungen kleinster mechanischer Bauteile mit Toleranzen kleiner als 1 Mikrometer. Im Motorenbau für die Automobilindustrie beispielsweise kann dadurch das Zusammenspiel von Einspritzkomponenten überprüft und die Dichtigkeit weiter erhöht werden.