Team für IoT

PTC und Bosch Software Innovations arbeiten nun in Sachen Internet der Dinge zusammen. Eine neue Schnittstelle ermöglicht den Datenaustausch zwischen den jeweiligen IoT-Anwendungen. Das eröffnet ThingWorx-Entwicklern neue Möglichkeiten bei der Steuerung und Analyse von Maschinen und Anlagen.

23. November 2015

PTC und Bosch Software Innovations haben eine technische Partnerschaft beim Thema Internet der Dinge angekündigt. Konkret geht es um eine Schnittstelle zwischen den IoT-Anwendungen der Unternehmen, den Bosch IoT Suite M2M-Konnektor für ThingWorx. Der ist jetzt im ThingWorx Marketplace verfügbar.

Aus Sicht von PTC bringt diese Zusammenarbeit für die Entwickler Vorteile auf den drei Gebieten Verbindung und Steuerung heterogener Geräte und Anlagen, kosteneffiziente und schnelle Entwicklung von IoT-Anwendungen selbst für komplexe IT-Landschaften sowie die einfache Anpassung solcher IoT-Software auf individuelle Bedürfnisse einzelner Unternehmen und Branchen.

Die Schnittstelle wird bereits bei der Testumgebung Track & Trace des Industrial Internet Consortium verwendet. Darin werden Funk-Akkuschrauber und -Nietpistolen in der Produktion vernetzt. In dieser Testumgebung lassen sich die Geräte im laufenden Betrieb überwachen. Auf Unregelmäßigkeiten bei den Betriebsparametern und drohende Ausfälle können die Betreiber so mit vorzeitigem Austausch der Geräte reagieren.

Der "Track & Trace“-Testfall ist nach Ansicht von PTC ein hervorragendes Beispiel für komplexe Produktionslandschaften, wie sie im Automobilsektor, in der Luftfahrt oder im Maschinen- und Anlagenbau häufig anzutreffen sind. Dort müssen Maschinen, Geräte und herstellerspezifische Verfahren

perfekt zusammenspielen. Die Kombination der beiden Entwicklungsplattformen ThingWorx und Bosch IoT Suite soll IoT-Entwicklern Möglichkeiten zur Vernetzung von Geräten und Verfahren bieten.