Testdaten im Griff

Software von Granta Design hilft bei der Qualifizierung von Verbundwerkstoffen

23. März 2015

Nach dem "Additive Manufacturing Package" für Werkstoffe zur additiven Produktion bietet Granta Design nun eine zweite Software an, die keine fertige Datensammlung enthält, sondern der Erfassung eigener Daten dient. Das Composites Package für Granta MI soll dabei unterstützen, Verbundwerkstoffe für die Verwendung in eigenen Produkten zu qualifizieren. Die Software ist vorgesehen für Unternehmen, die eine Vielzahl von Materialien umfangreichen Prüfungen unterziehen, etwa in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Flugzeug- oder Automobilbau sowie die Materialhersteller selbst. Diese Unternehmen habe große Mengen von komplexen Daten aus Materialtests, Forschung und Entwicklung, Qualitätsprüfung sowie Daten von Zulieferern und anderen externen Quellen zu verarbeiten. Da Verbundstoffe häufig bei hochbelasteten und oft sicherheitsrelevanten Teilen verwendet werden, sollte auch die Herkunft der Daten nachvollziehbar sein.

Die neue Software wurde laut Granta Design entwickelt auf Basis des Informationssystems Granta MI mit Hinweisen von Unternehmen der Luft- und Raumfahrt. Das Composites ermöglicht die Verarbeitung aller für Verbundwerkstoffe wesentlichen Angaben, etwa zu Anordnung, Schichtung, Aushärtungszeiten und Zusammensetzung. Spezielle Tools dienen dazu, Prüfabläufe zu definieren und die Ergebnisse von maschinellen Prüfungen in eine zentrale Datenbank einzulesen. Weitere Tools generieren aus diesen Eingaben Berichte. Zudem bietet Granta Design einen "Qualification Service" als Dienstleistung an, der die Software auf die Erfordernisse des Kunden einrichtet. Dazu gehört insbesondere die Einrichtung der Filter, mit denen die Software die Logdateien von Materialprüfmaschinen auswertet und in die Datenbank einspeist.