Touchscreen + Folientastatur = eine Bedienoberfläche

Vom 20.- 22. November zeigt Bopla auf der Compamed das Produktangebot an Industriegehäusesystemen sowie Systemlösungen für individuell & anspruchsvoll gestaltete Eingabeeinheiten.

22. Oktober 2013

In den kombinierten Bedienoberflächen übernimmt der Touchscreen die Funktionen einer Maus. Über die Touch-Funktion lässt sich die Eingabe flexibel gestalten: Sprachen können schnell und ein-fach über die Software geändert, Eingabebereiche über das gesamte Display angeordnet werden.

Die Eingabe selbst kann entweder über den Touchscreen erfolgen, oder über die Tastatur. Diese deckt auch Sicherheitsaspekte wie beispielsweise die Bedienung mit Handschuhen in klinisch reiner Umgebung besser ab, als eine reine Touch-Bedienung. Darüber hinaus sind für einen Reset nach einem Systemabsturz bei allen Touch-Systemen mechanische Tasten erforderlich.

Damit die besonderen Hygienestandards in der Medizintechnik gewahrt bleiben, sind leicht zu reinigende Geräte ohne das Risiko der Schmutzkantenbildung gefragt. Mit der Fertigung kompletter Gehäuse mit bündig integrierter grafischer Bedienoberfläche und durchgehender Frontfolie – wahlweise vollflächig laminiert oder mit rückseitigen Abstandsdots – erfüllt Bopla diese Anforderungen. Dabei kann der Kunde auf Standardgehäuse zurückgreifen oder sich individuell maßgeschneiderte Gehäuse anfertigen lassen. Dabei ist eine Integration des Touchscreens auf kundenspezifische Trägerplatten möglich.

Auch mit seinen kapazitiven Tastaturen bedient Bopla die Nachfrage nach leicht zu reinigenden Bedienoberflächen. Es gibt keine mechanischen Tasten. Das auslösende Element ist durch eine glatte, nicht leitende Oberfläche vom Bediener getrennt. Das erleichtert die Reinigung und erlaubt die Anwendung in hygienisch reinen Umgebungen. Wie alle Eingabeeinheiten und Gehäuse ist eine individuelle Gestaltung des Layouts möglich.

Speziell für den medizintechnischen Bereich bietet Bopla Folientastauren und Gehäusedekorfolien auch mit der antimikrobiellen Oberfläche Autotex AM an. Diese besteht aus einer 150 oder 200 µm dicken hartbeschichteten Polyesterfolie, die mit Microban® ausgerüstet. Microban® spaltet die Zellwände von Bakterien wie MRSA oder Salmonella und verhindert damit deren Wachstum und Reproduktion.

Die Bopla-Folientastaturen nutzen kupfer-kaschierte Basisfolien, die wahlweise galvanisch versilbert oder vergoldet werden können, und bieten zahlreiche Vorteile: Die Flexibilität des Materials schließt Brüche an den Folienkabeln nahezu aus. Auch eine Silbermigration ist praktisch unmöglich. LEDs, Fotodioden und andere Bauteile lassen sich dauerhaft verlöten.

Bopla präsentiert seine Produkte und Lösungen für die Medizintechnik vom 20. bis 22. November 2013 auf der Compamed in Düsseldorf in Halle 08b, Stand K03.