Tphada von Gefran

Neuer Messumformer für höchste Drücke bis 7500 bar

15. Juni 2011

Der Hochdruckmessumformer Tphada von Gefran überzeugt durch kompakte Abmessungen sowie höchste Genauigkeit, extreme Zuverlässigkeit und einen attraktiven Preis.

Die neuen Sensoren arbeiten nach dem Dehnungsmessverfahren. Ein verbesserter Dehnmessstreifen, kombiniert mit digitaler Elektronik, sorgt für eine höhere Genauigkeit (± 0,1 % FS typ.) und einen geringeren Temperaturkoeffizienten (± 0,015 % FS/°C) als bei vergleichbaren Hochdruckmessumformern üblich. Gegenüber anderen Modellen zeichnet sich der TPHADA zudem durch einen größeren Berstdruck (7500 bar) aus. Auch bei Betriebstemperatur und kompensiertem Temperaturbereich deckt er größere Bereiche ab. Mit dem neuen Hochdruckmessumformer ist der digitale Abgleich von Nullpunkt und Spanne per Magnetstift ohne Öffnen des Sensors möglich. Damit ist diese Option auch bei Messumformern der Schutzart IP67 gegeben. Dank seiner Eigenschaften eignet sich der TPHADA besonders für die Anwendung in Hydraulikkreisen mit sehr hohen Drücken, wie sie bei Prüfständen für Schläuche, Ventile, Pumpen und Fittings, Wasserstrahlschneidanlagen oder Hochdruckpumpen vorkommen.

„Der Messkörper ist aus einem Stahlmonolithen ohne Schweißverbindungen gefertigt. Das macht den Sensor extrem zuverlässig und erlaubt seinen Einsatz auch bei dynamischen und pulsierenden Druckverläufen“, erklärt Torsten Fuchs, Produktmanager Sensoren bei der Gefran Deutschland GmbH. Beschleunigte Lebensdauertests bestätigten: Auch nach Millionen von hochdynamischen Lastwechseln mit einer Frequenz von 15 Hz gab es keine Ausfälle oder Signaldrift.

Der leichte Sensor ist unempfindlich gegenüber Vibrationen und Schock. Dank seiner kompakten Abmessungen eignet er sich für den Einbau unter beengten Platzverhältnissen. Für die fehlerfreie Installation sorgt eine Gehäusemodifikation mit nur einer Schlüsselfläche.