Umfangreiches Update-Paket

Anwender der Visor Vision-Sensoren von Sensopart erhalten auch 2017 sämtliche Produktvarianten wie Visor Objekt, Color, Code Leser, Solar und Allround wesentliche Funktionserweiterungen.

02. August 2017

Prüfobjekte befinden sich nicht immer an der gleichen Position. Daher bietet der Visor mehrere Methoden zur Lagenachführung: Die konturbasierte Lagenachführung erkennt beliebig verdrehte Teile zuverlässig und führt die nachfolgenden Prüfungen immer an der richtigen Stelle durch.

Neue Funktionen bietet die kantenbasierte Lagenachführung, deren Performance im Vision-Markt einzigartig ist. Sie erfasst verdrehte Objekte bis etwa 30 Grad, ohne dass ein Muster oder eine Kontur eingelernt werden muss. Dadurch kann sie in sehr schnellen Prozessen eingesetzt werden, wie an Förderbändern oder bei taumelnden Teilen. Die Lagenachführung lässt sich ab sofort für jeden einzelnen Detektor separat abschalten, um Teile unabhängig von ihrer Lage zählen zu können.

Beim Visor Objekt wurde der Funktionsumfang des Kontur- und des Blob-Detektors erweitert. Der Konturdetektor verfügt jetzt über eine Mehrfacherkennung: Es lassen sich jetzt bis zu 200 Instanzen eines Objekts in einem Bild identifizieren und so auf einfache Weise Zähl- oder Pick-and-Place-Anwendungen realisieren.

Die neue Funktion „Circle fit“ des Blob-Detektors erkennt bei kreisförmigen Objekten auch kleinste Abweichungen von der Sollkontur, wodurch sich beispielsweise Flaschendeckel mit gebrochenem Sicherungsring oder verformte Deckel identifizieren lassen.

Beim Visor Code Leser ist mit „Autotune“ jetzt eine sehr einfache Konfiguration von schwierigen Codes möglich. Der Sensor ermittelt automatisch die optimale Parametereinstellung. Der „Multitrigger“ erleichtert die Codelesung auf Teilen mit schwankenden Oberflächeneigenschaften. Der Code Leser nimmt automatisch bis zu 100 Bilder mit unterschiedlichen Belichtungszeiten auf, bis der Code einwandfrei gelesen werden kann. Drittens ist bei der konturbasierten Lagenachführung nun auch eine OCR-Lesung von Texten auf rotierten Objekten möglich.

Beim Vision-Farbsensor Visor Color kann der Anwender jetzt virtuelle Farbfilter definieren, die den relevanten Bereich des Bildes hervorheben und störende Bildteile unterdrücken. So kann die Prüfaufgabe einfach und prozessicher mit maximalem Kontrast gelöst werden. Die virtuellen Filter lassen sich für jeden Detektor einzeln konfigurieren, im Vergleich zu optischen Farbfiltern ergibt sich somit eine wesentlich höhere Flexibilität.

Sämtliche neue Funktionen bietet auch der Visor Allround, der die Funktionalitäten aller Produkte in einem Sensor vereint. Für alle Visor-Produkte wurde außerdem die Verwaltung mehrerer Sensoren in größeren Anlagen vereinfacht. In der Software kann der Anwender jetzt eine Favoritenliste nach seinen Vorstellungen anlegen, die sämtliche Sensoren in verschiedenen Teilen der Anlage übersichtlich darstellt.