Umstieg in der Schweiz

Der Luftfahrtdienstleister Jet Aviation Basel wechselt bei CAD- und PLM-System zu Siemens PLM. Nach Aussage von Siemens hat eine Entscheidung für das Format JT zur Langzeitarchivierung dabei eine wesentliche Rolle gespielt.

25. Juli 2016

Jet Aviation Basel, ein Standort der General-Dynamics-Tochter Jet Aviation, hat sich für NX und Teamcenter von Siemens PLM entschieden. Der Wechsel erfolgt von Catia sowie einem PLM-System von Dassault Systèmes. Laut Siemens PLM lag dieser Wahl ein umfassendes Auswahlverfahren zugrunde, nach dem sich die Schweizer für das Paket von Siemens PLM entschieden haben. Laut Siemens hat dabei eine Entscheidung für das Dateiformat JT eine wichtige Rolle gespielt, das Jet Aviation Basel für die Langzeitarchivierung nach dem Standard "Lotar" (Long-term Archiving and Retrieval) verwenden will. Dieser Standard ist in der Luftfahrtbranche von großer Bedeutung.

„Wir benötigen eine skalierbare, flexible Digital-Enterprise-Lösung für die Konstruktion. Unsere PLM-Werkzeuge müssen mit uns wachsen und uns dabei unterstützen, künftige Herausforderungen zu meistern", sagt Mike Baker, Director of IT Solutions, EMEA, Jet Aviation. „Siemens bietet ein tief integriertes Portfolio, das offen ist für die vielen verschiedenen Datenformate und Standards unserer Branche. Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Siemens, auf die Zusammenarbeit und den Einsatz der PLM-Software-Lösung."

Jet Aviation Basel ist einer der renommiertesten Wartungs- und Innenausstattungsbetriebe weltweit mit mehr als 1600 Mitarbeitern. Das Unternehmen verfügt über eigene Design- und Konstruktionsabteilungen sowie Werkstätten für Möbelbau, Polsterung, Blech- und Metallbearbeitung, Verbundwerkstoffe und Lackierereien. Jet Aviation Basel kann Jets in der Größe des Airbus A380 oder der Boeing 747-8 ausstatten und hat bereits zahlreiche Flugzeuge der Hersteller Airbus und Boeing fertiggestellt. Darüber hinaus führt der Betrieb Wartung und Reparaturen an Businessjets durch.