Umweltbewusst

Elobau ist CO2-neutral

27. August 2010

Der Spezialist für Elektrobauelemente Elobau hat inzwischen CO2-Neutralität erreicht. Einen wichtigen Teil trägt der zum Beginn des Jahres 2010 in Betrieb genommene eigene Solarpark bei. Im Industriegebiet Fraureuth, Sachsen, hat das Unternehmen auf einer Fläche von 65.000 Quadratmetern Solarpaneele installieren lassen, die eine Leistung von rund 2,4 MW liefern. „Damit können wir in etwa die CO2-Belastung ausgleichen, die durch zugekaufte Materialien und Teile entstehen“, sagt Geschäftsführer Michael Hetzer.

Die CO2-Neutralität im eigenen Unternehmen kann Elobau über den Energieverbrauch und die Quellen unmittelbar beeinflussen. Denn es besteht die Wahl zwischen herkömmlichem und grünem Strom. „Im Vergleich mit unserem derzeitigen Strompreis werden die Kosten für den Ökostrom sogar geringer“, sagt Hetzer. „Allerdings können wir diesen erst ab nächstem Jahr nutzen, da wir noch vertraglich an unseren bisherigen Anbieter gebunden sind.“ Weil auch die Heizungsanlagen in Produktion und Verwaltung einen erheblichen Einfluss auf den CO2-Verbrauch haben, wird das Unternehmen im nächsten Jahr auf regenerative Energiequellen umstellen und das Biogas eines lokalen Anbieters nutzen.

Bis dahin kauft Elobau sogenannte Carbon Credits zu. Dies sei jedoch nur eine Zwischenlösung bis 2011, betont Hetzer. Man habe einen seriösen Anbieter gefunden, der Carbon Credits nach Gold-Standard verkauft.