Universeller Einsatz

Infrarot-Bewegungsmelder von Finder

24. Juli 2008

Neu im Produktportfolio der Finder GmbH in Rüsselsheim sind Infrarot-Bewegungsmelder der Serie 18. Um einen möglichst universellen Einsatz zu gewährleisten, werden die Bewegungsmelder in vier unterschiedlichen Montage-Versionen für die Verwendung im Innen- und Außenbereich angeboten. Ein Passiv-Infrarot-Sensor (PIR) reagiert auf die Wärmestrahlung von Menschen, Tieren und Kraftfahrzeugen in seiner näheren Umgebung, jedoch nicht auf statische Wärmeunterschiede, die auf natürliche Weise hervorgerufen werden, wie zum Beispiel durch Sonneneinstrahlung, da er nur sich ändernde Signale wahrnimmt. PIR-Sensoren senden selbst keine Strahlung aus, daher kommt auch ihre Benennung Passiv-Infrarot-Sensor. Zum Einsatz kommen sie überall dort, wo eine Beleuchtung ohne Betätigung eines Schalters oder Tasters eingeschaltet werden soll, wie beispielsweise in Parkhäusern, Waschräumen oder im Außenbereich von Gebäuden. Der PIR-Bewegungsmelder verfügt über ein Schalt-Relais mit einem Schließer für einen Dauerstrom von 10 beziehungsweise 100 A / 5 ms Einschaltstrom bei einer Nenn-/ Schaltspannung von 230 V. So lassen sich 1.000 W-Glüh- oder Halogenlampen anschließen, genauso wie Leuchtstofflampen mit einer Leistung bis 350 W (kompensiert) beziehungsweise 500 W (unkompensiert). Die Bewegungsmelder können mittels der integrierten Einstellung für die Helligkeitsschwelle (zwischen 5 und 350 Lx) und die einstellbare Zeit bis zum Ausschalten (zwischen 10 Sekunden und 12 Minuten) an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden. Dadurch können die Bewegungsmelder wirtschaftlich eingesetzt werden und sparen Energie. Um das verfrühte Abschalten zu verhindern, startet die Ablaufzeit erst nach der letzten Bewegungserfassung. Wird während der Ablaufzeit eine neue Bewegung registriert, wird diese gemäß der Voreinstellung neu gestartet. Die Beleuchtung bleibt nur so lange wie nötig eingeschaltet.