Vernetzt und modular

Baumüller zeigt auf der Motek, wie anhand von modular aufgebauten Automatisierungssystemen aus Standardkomponenten individualisierbare Lösungen entstehen können.

14. Oktober 2016

Die Exponate, bestehend aus Umrichtern und Motoren, inklusive Steuerungstechnik, Softwarebaukasten und Services, sollen die Variantenvielfalt verdeutlichen, die durch Standardkomponenten möglich ist. Als Systemanbieter projektiert Baumüller die Hard- und Software nach Kundenwunsch und bereitet somit eine problemlose Integration vor.

Baumüller hat sowohl bei der Hardware- als auch bei der Softwareentwicklung, unter anderem mit Webfähigkeit und Schnittstellenvielfalt, stets die Vernetzung der Maschinen und Anlagen im Blick. Mit seinem Produktportfolio will das Unternehmen Neu- und Bestandsmaschinen fit für Industrie 4.0 machen.

Das Beispiel eines DSDI-Kleinservomotors bei dem die Regel- und Leistungselektronik direkt in den Motor integriert ist, zeigt, wie mit kompakter Bauweise Freiheiten beim Maschinendesign entstehen und zugleich Platz, Verkabelung und Kosten gespart werden.

Verschiedene Steuerungskomponenten wie Box-PCs mit HMIs und SPSen, die das Handhabungssystem über die zentrale Maschinensteuerung oder alternativ als eigenständige Einheit ansteuern lassen, runden die Automatisierungskomponenten ab.

Der speziell für Robotik und Handhabung ausgelegte Mehrachsregler b maXX 5800 ergänzt das Umrichterportfolio von Baumüller. Durch die Kombination der sechs unabhängig regelbaren Achsen in einem Regler ist die Kommunikation im System deutlich schneller als bei separaten Achseinheiten.

Branchenunabhängig und somit für zahlreiche Industrieanwendungen kann der dezentrale Servoantrieb b maXX 2500 eingesetzt werden. Er punktet als kompakte Antriebslösung mit geringem Verdrahtungsaufwand und hoher Flexibilität.

Motek: Halle 8, Stand 8510