Vibrierend überzeugend

Supra-prämierte Vibrationslager von Findling

24. Juli 2009

Für Applikationen mit schweren Betriebsbedingungen wie in Vibrationsanlagen und -bändern, Schwingsieben, Schüttelstationen, Reversieranlagen oder Traktionsmaschinen bietet Findling leistungsstarke Vibrationslager der ABEG-Leistungsklasse Supra auch mit symmetrischen Tonnenrollen und höheren Tragfähigkeitswerten.

Ob zum Verteilen und Verdichten von Schüttgütern, zum Testen von Elektronik- und Verpackungsbauteilen oder zur Simulation dynamischer Beanspruchungen an Maschinenkomponenten – es gibt viele Anwendungsbereiche für Vibrationstechnik. Allen gemein ist eine hohe Beanspruchung der verbauten Elemente. Für die eingesetzte Lagertechnik ist eine besondere Konstruktion erforderlich. Die zweireihigen Radial-Pendelrollenlager des Karlsruher Wälzlagerspezialisten sind als MH-Ausführung mit einem massiven einteiligen und als M-Ausführung mit einem massiven zweiteiligen Messingkäfig ausgestattet; beide Käfige sind am Außenring geführt. Die Standardlager verfügen über eine Schmiernut sowie drei Nachschmierbohrungen am Außenring. Sie zeichnen sich durch ein vergrößertes Radialspiel im Bereich C4 aus und sind in zwei Bohrungen erhältlich: Lager mit zylindrischer Bohrung weisen engere Bohrungs- und Außendurchmessertoleranzen auf, Lager mit kegeliger Bohrung (K) haben lediglich eine engere Außendurchmessertoleranz. Die genannten Features werden nicht auf dem Lager spezifiziert, sondern sind unter der Kennzeichnung VA405 zusammengefasst. Die konstruktive Ausführung E ist mit symmetrischen Tonnenrollen bestückt und verfügt über höhere Tragfähigkeitswerte. Findling Wälzlager liefert aktuell 19 Baugrößen mit Bohrungen von 50 bis 180 Millimetern. Die Grenzdrehzahlwerte betragen je nach Schmiermittel zwischen 3.300 und 890 min-1 (Fett) und 4.000 und 1.100 min-1 (Öl). Im Vergleich zu Premium-Produkten können Anwender mit den Supra-Lagern bei gleicher technischer Eignung wirtschaftliche Vorteile erzielen.