Viele Wege führen zum Ziel

Sicherheits-Schaltgeräte mit „eingebautem“ Manipulationsschutz

08. September 2010

Manipulierte Schutzeinrichtungen bedeuten ein hohes Sicherheitsrisiko. Diese Gefahr darf man nicht unterschätzen, denn mehrere unabhängige Untersuchungen haben gezeigt, dass in rund einem Drittel der Betriebe die Schutzeinrichtungen manipuliert sind. Auf der Motek wird die Schmersal Gruppe ganz einfache Lösungen zeigen, die dieses Risiko minimieren.

Dazu gehören die elektromechanischen Sicherheitsschalter der AZ 16 ZI-Baureihe, die sich vom bewährten AZ 16 durch individuell codierte Betätiger unter-scheiden. Durch die große Anzahl von unterschiedlich codierten Betätigern wird eine hohe Manipulationssicherheit erreicht. Dasselbe Prinzip ist mit dem AZM 170 ZI auch bei Sicherheitszuhaltungen verfügbar.

Eine andere Möglichkeit, den Manipulationsschutz zu verbessern, ist der Einsatz von codierten Sicherheitssensoren aus dem BNS-Programm. Diese berührungs-los wirkenden Sicherheits-Schaltgeräte sprechen nicht auf konventionelle Mag-net-Betätiger an. Wer neueste berührungslose Technologien einsetzen und zu-sätzliche Diagnose-Informationen auswerten möchte, der hat ebenfalls die Mög-lichkeit, eine besonders manipulationssichere Variante auszuwählen. Denn die quaderförmigen Sicherheitssensoren der CSS 34-Baureihen stehen in einer Va-riante mit der Bezeichnung CSP 34 zur Verfügung, bei der Sensor und Target jeweils paarweise aufeinander abgestimmt sind. Diese paarweise Codierung ver-hindert, dass ein Sensor auf den Betätiger eines anderen CSS-Sensors reagiert.