Vielfach erweitert

Altair hat sein Flaggschiff HyperWorks in Version 2017 veröffentlicht. Die Softwaresuite hat mehrere neue Module und Hunderte von Verbesserungen.

24. März 2017

Altair hat HyperWorks 2017 vorgelegt mit zahlreichen neuen und verbesserten Funktionen für modellbasierende Entwicklung, Elektromagnetismus, nichtlineare Strukturanalyse, Modellierung und Vernetzung, Multiphysik und multidisziplinäre Analyse sowie Leichtbaudesign und Optimierung. Die wichtigsten Neuerungen in HyperWorks 2017 umfassen:

Model-based Development Suite: Die Tools Activate (Systemmodellierung und -simulation), Embed (Modellierung von Embedded-Systemen) und Compose (Berechnung und Visualisierung) waren bisher nur über die Altair-Tochter SolidThinking lizenzierbar. Es gibt sie jetzt auch über die Plattform HyperWorks.

Elektromagnetische Analyse und Design: Die Software Flux, nutzbar für die EM-Simulation statischer und niederfrequenter Anwendungen, und WinProp für die Modellierung der Wellenausbreitung und Funknetzplanung wurden dem Softwarepaket Feko hinzugefügt. Feko dient zur Simulation bei hochfrequenten EM-Anwendungen, wie Antennendesign und -ausrichtung sowie Bestimmung der Strahlungsgefahr und Bio-Elektromagnetik.

Materialmodellierung und Fertigung: Multiscale Designer ist ein Werkzeug für die Entwicklung und Simulation heterogener Werkstoffsysteme wie laminierte Verbundwerkstoffe, Wabenkerne, verstärkter Beton, Erdboden, Knochen und verschiedene andere. Zu den unter HyperWorks nutzbaren Tools für die Fertigungssimulation gehören nun auch von SolidThinking die leicht bedienbar „Click2“-Werkzeuge für Extrusion, Guss und metallische Umformsimulation.

Benutzerfreundlichkeit und Modellmanagement: Der Präprozessor HyperMesh hat nun Funktionen für die Verwaltung von Baugruppen und Modellvarianten. Darüber hinaus gibt es neue Funktionen für den Bereich Fahrzeugsicherheit. Das neue Tool "ConnectMe" ist vorgesehen für Start, Aktualisierung und Verwaltung aller Module der HyperWorks-Suite.

„Mit der Version HyperWorks 2017 folgen wir unserer Vision der simulationsgetriebenen Innovation. Wir sind nun in der Lage, mehr physikalische Phänomene als je zuvor mit verbesserter HPC-Leistung zu simulieren”, sagte Dr. Uwe Schramm, Chief Technical Officer für Solver  und Optimierung bei Altair. „Gerade mit der Ergänzung von Flux für niederfrequente EM-Simulationen bieten wir nun, verbunden durch die Optimierung, ein komplettes multiphysikalisches Portfolio an.”