Vielfach verbessert

Von ISD kommt die Version 2016 des CAD-Programms HiCAD. Zahlreiche Verbesserungen sollen beim neuen Release die Produktivität fördern.

04. März 2016

Beim neuen des CAD-Systems HICAD hat die ISD Group wieder vielfache Verbesserungen realisiert. Das in Anwendungsbereichen wie Anlagenbau, Blechverarbeitung, Metall- und Fassadenbau verbreitete System wurde dadurch komfortabler und auf den neuesten Stand gebracht. Die neuen Merkmale betreffen alle Anwendungsgebiete, die Oberfläche sowie die Handhabung. Eine der prominenteren Verbesserungen ist zum Beispiel das "Feature-unterstützte Wiederholen von Bearbeitungen". Das betrifft das einfache Übertragen von Features, um Arbeitszeit zu sparen. Schnitt- und Detailansichten lassen sich jetzt genauer definieren, insbesondere Schriften und Art der Linien. 

Als neues Ausgabeformat steht das 3D-Format PRC zur Verfügung, das unter anderem für 3D-PDF verwendet wird. Von Vorteil für den Metallbau ist die erweiterte Schnittstelle zu LogiKal, einer Software zur Konstruktion von Fenster, Türen und Fassaden. Profilbearbeitungen aus HiCAD können nun nach LogiKal exportiert werden. Auch aus Skizzen abgeleitete Glaselemente und Fassaden lassen sich jetzt über eine Änderung der Skizze anpassen und an LogiKal übergeben.

Für einige Funktionen wurden neue Automatismen eingeführt. So lassen sich für Fertigungszeichnungen nun DXF- und PDF-Dateien wahlweise bei Prüfung und Freigabe oder beim Erstellen und Aktualisieren der Zeichnungen automatisch erzeugen. Beim Generieren von Einzelteilzeichnungen in externe Szenen musste man bisher die Zeichnungsableitung mehrfach aufrufen, um alle Zeichnungen zu erstellen. Jetzt erkennt HiCAD automatisch, wenn noch Objekte ohne Zeichnung vorhanden sind und listet diese auf, ohne dass die Zeichnungsableitung verlassen wird. Eine ganze Reihe weiterer Verbesserungen bringt HiCAD 2016 unter anderem für die Funktionsbereiche Blechbearbeitung und Anlagenbau.