Vielfach verbessert

Esi bringt Pam Stamp für die Umformsimulation in Version 2017 heraus.

27. Februar 2017

Esi aktualisiert seine in der Metallumformung verbreitete Software Pam Stamp. Pam Stamp wird verwendet für die Warm-, Halbwarm- und Kaltumformung von Blechen sowie die meisten anderen Umformvorgänge mit Metallen. Die Software stellt ein Komplettpaket dar, das Folge-, Folgeverbund- und Transferwerkzeuge sowie Werkzeuge für Presslinien und die Wirkflächenkonstruktion digital abbildet. Dabei ist die Software von ersten  Machbarkeitsstudien der Formteilgestaltung bis zur abschließenden Simulation des Umformprozesses anwendbar.

Für die neue Version meldet Esi erhebliche Effizienzverbesserungen bei der Arbeit mit Mehrstufenpressen. Die Simulation einer mehrstufigen Umformsimulation mit Geometrieimport, Prozessaufbau und Auswertung sei jetzt genauso einfach wie bei einer einstufigen Umformung. Das ist gelungen, indem man bei Esi die Anzahl der notwendigen Eingabeschritte reduziert hat. Ein verbesserter Workflow trägt ebenfalls zur Vereinfachung bei,. Eine weitere Neuheit im Pam Stamp 2017 ist der zentrale "Operations Manager", mit dem sich die Layouts für mehrere Arbeitsabläufe bestimmen lassen. Den Umformvorgang selbst mit Werkzeugen und Kinematiken steuern die Benutzer mit dem "Prozess Editor".

Der Gleichungslöser arbeitet nun standardmäßig in einer bei Esi "Triple Speed Modus" genannten Technik. Laut Esi ermöglicht diese Methode eine Beschleunigung der Simulation um den Faktor 3 bis 5 ohne Qualitätseinbußen. In Kombination mit Mehrkernprozessoren seien sehr kurze Rechenzeiten möglich. Mit Triple Speed und vier Prozessorkernen sein eine 12- bis 15-fache Beschleunigung der Berechnung möglich im Vergleich zu einer nicht beschleunigten Berechnung auf einem Prozessorkern. Dadurch ist es auch nicht notwendig, für beschleunigte Berechnung die numerischen Parameter qualitätsmindernd zu vereinfachen.