Virtualität im Überblick

Virtuelle und eingebettete Realität wird zunehmend in der Industrie über Pilotanwendungen hinaus praktisch genutzt. Eine Tagung am 7. und 8. September in München soll zeigen, wofür sich welche Technik heute sinnvoll verwenden lässt.

21. Juli 2016

Mit der 2. Fachkonferenz „Augmented und Virtual Reality als Smart-Assistance“ will der VDI die Besucher auf den neuesten Stand bringen, was die Anwendung virtueller Techniken in der Industrie angeht. Auf dieser Tagung werden Experten aus Automobilindustrie, Maschinenbau und IT-Industrie über die aktuellen Entwicklungen und Trends referieren. Dabei geht es darum, Informationen dort sichtbar zu machen, wo sie gebraucht werden. Deswegen spielen mobile Geräte inzwischen eine wichtige Rolle bei VR und AR. Anwendungen bieten sich an zum Beispiel in der Produktionsplanung, im Qualitätsmanagement, für Wartung und Reparatur, für Marketing, Vertrieb und Messevorführungen.

Eine relative neue Anwendung der eingebetteten (Augmented) Realität liegt zum Beispiel in der Fernwartung, wo man Anweisungen, Markierungen und Werkzeuge in das Abbild der realen Maschinenumgebung projiziert. So kann ein entfernter Spezialist einen Techniker vor Ort bei Reparaturen unterstützen. Über solche Anwendungen bei Reparatur und Wartung berichtet ein Referent von Lufthansa Technik. Digitale Assistenten zur Wartung von Maschinen und Anlagen erläutert ein Referent von Siemens. Weitere Vorträgen zeigen unter anderem die Anwendung von AR/VR in der Fahrzeugentwicklung, virtuelle Technik im Sondermaschinenbau und den aktuellen Stand der Hardwaretechnik.

Wer vor der Tagung seinen Wissensstand in puncto AR und VR auffrischen möchte, hat dazu beim Spezialtag am 6. September in München Gelegenheit. Darin erläutert Wolfgang Stelzle, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der auf AR/VR spezialisierten Re’flekt GmbH in München, die wichtigsten Grundlagen dieses Gebiets auf neuestem Stand. Dabei besteht Gelegenheit, einige Geräte und Software selbst auszuprobieren.