Virtuell ohne Code

Vuforia Studio Enterprise von PTC ermöglicht, Augmented-Reality-Anwendungen zu erstellen, ohne dafür manuell Code zu programmieren. Das soll die Nutzung dieser Technik in Unternehmen wesentlich erleichtern.

29. Juni 2016

PTC bringt mit Vuforia Studio Enterprise ein Werkzeug heraus, das Software für erweiterte (Augmented) Realität erstellen kann. Damit werden virtuelle Objekte in realen Umgebungen dargestellt. Die Software lässt sich mit der CAD-Software PTC Creo integrieren und kann Modelle von Creo als virtuelle Objekte in Projektionen verwenden. Auch die IoT-Plattform ThingWorx kann mit Vuforia Studio zusammenarbeiten und in vernetzte Objekte (z.B. Maschinen und Autos) virtuelle Objekte einbinden.

"Vuforia Studio Enterprise leitet das Zeitalter der erweiterten Realität für Unternehmen ein. Die Komponenten erlauben es nahezu jedem, AR-Erlebnisse zu kreieren, da keine Programmierkenntnisse erforderlich sind", so Jim Heppelmann, Präsident und CEO von PTC. "Die Integration von 3D-CAD-Daten aus Werkzeugen wie Creo mit IoT-Daten aus ThingWorx ermöglicht es Unternehmen, mit Hilfe der erweiterten Realität die Entwicklung, den Betrieb und den Service ihrer vernetzten Produkte zu verbessern."

Die in Vuforia Studio Enterprise entwickelten AR-Anwendungen ("AR Experiences") können die Benutzer in die Vuforia-Cloud hochladen ("Vuforia Experience Service"). Der Start einer Anwendung erfolgt, indem die Benutzer mit einem speziellen Betrachter, dem "Vuforia View Enterprise" auf eine Markierung ("ThingMark") zeigen und mit ihrem Gerät diese AR-Anwendung auswählen. Vuforia Studio Enterprise ist vorerst nur über ein Pilotprogramm nutzbar, für das sich Interessenten beim PTC-Vertrieb anmelden können. Die allgemeine Verfügbarkeit soll im Laufe dieses Jahres bekannt gegeben werden.