Virtueller Prototyp für Autos

Die französische ESI Group bringt ein neues Release der Simulationssoftware Virtual Performance Solution

30. Januar 2015

Von der ESI Group kommt eine neue Version der hauptsächlich in der Automobilindustrie verwendeten Virtual Performance Solution. Die wird verwendet, um mehrere Arten von Simulationen mit einem einzigen Modell durchführen zu können ("Multi-Domain Optimization"). So lassen sich mit der Virtual Performance Solution Simulationen von Crash und linearer Statik, Festigkeit, Fahrkomfort, Vibrationen, Akustik, Fahrkomfort und Fahrzeugkinematik durchführen. Eine zentrale Anwendung ist dabei PAM-Crash, das in der Automobilindustrie verbreitet zur Crashsimulation verwendet wird.

Die neue Version erlaubt es, das verwendete Simulationsmodell hierarchisch zu strukturieren in Übereinstimmung mit dem Strukturbaum im CAD-Modell und/oder im PDM/PLM-System. Das soll zwei Vorteile haben. Die Simulationsergebnisse lassen sich separat im System ablegen und bei Bedarf zusammen mit den jeweiligen Zulieferern nutzen. Und die Benutzer können die einzelnen Teile und Baugruppen nach Bedarf beliebig fein vernetzen.

Als weitere Verbesserung bietet das Modul für NVH (Noise, Vibration, Harshness) einen neuen automatisierten Arbeitsablauf, den die Benutzer einfach modifizieren können. Die eingebauten Importfilter der Virtual Performance Solution sollen nun die meisten industrieüblichen Formate unterstützen. Zudem wurde die Grafikleistung für große Modelle verbessert.