Weiss Kunststoffverarbeitung erweitert Werk in Ungarn

Verdopplung der Produktionsfläche nach zweieinhalb Jahren

22. Mai 2013

Nur zweieinhalb Jahre nach dem Bezug ihrer neuen Produktionsstätte in Györ, Ungarn hat Weiss Kunststoffverarbeitung die Planung für eine Erweiterung des Standortes abgeschlossen. In Kürze starten die Bauarbeiten.

Weiss investiert insgesamt rund 2,5 Mio. € (davon Baukosten: 1 Millionen Euro, in Maschinen und Anlagen in 2013/2014: 1,5 Millionen Euro) und verdoppelt damit die Produktions- und Montagefläche auf rund 4.000 Quadratmeter.

Das 2011 errichtete Werk fertigt mit 80 Mitarbeitern technische Kunststoff-Spritzgusskomponenten, die überwiegend in der Automobilindustrie und im Maschinenbau zum Einsatz kommen. Das Werk Györ arbeitet nach den gleichen Standards und Qualitätsmaßstäben wie der Stammsitz Illertissen. Die einzigen Unterschiede in der Arbeitsteilung beider Werke sind der höhere Automationsgrad in Illertissen und die Tatsache, dass Györ überwiegend für osteuropäische Kunden produziert.

Jürgen B. Weiss, geschäftsführender Gesellschafter der Weiss Hungaria Kft.: „Bei der Planung des Neubaus haben wir natürlich schon die Möglichkeit zur Erweiterung der Produktionsflächen berücksichtigt, jedoch nicht damit gerechnet, dass dies so schnell erforderlich sein wird. In den vergangenen Monaten haben wir sowohl von Bestandskunden als auch von neuen, einheimischen Kunden interessante Projekte und Aufträge gewinnen können und benötigen nun zusätzliche Kapazität für Spritzguss und Montage.“

Auch die Auslastung im Stammwerk Illertissen hat die Entscheidung, in Györ zu investieren, beeinflusst. Weiss hat in Deutschland in neue Maschinen für die Produktion von Spritzgusskomponenten in Hart-Weich-Technologie sowie mit angespritzten Dicht- und Schäumelementen investiert. Weil dort die Ausbaumöglichkeiten begrenzt sind, wurden andere Maschinen nach Györ transferiert.

Die Pläne sehen eine Verdopplung der Produktions- und Montagefläche auf rund 4.000 Quadratmeter vor. Weiss investiert rund 1 Mio. Euro in den Neubau, der im Dezember 2013 bezugsfertig sein wird. Parallel dazu wird der Maschinenpark in Györ erweitert. Hier sind für 2013 und 2014 zusätzliche Investitionen von 1,5 Millionen Euro vorgesehen.