Wenn der µ-Liter eine Rolle spielt

Neue Ultraschallsensoren der Serie 09 von Baumer

13. Juli 2009

In der Laborautomation werden Kleinstbehälter wie Mikrotiterplatten und Reagenzgläser, in Analyseprozessen von Flüssigkeiten eingesetzt. Da die zu analysierenden Flüssigkeiten oft nur in sehr geringen Mengen zur Verfügung stehen, steigt der Anspruch an präzise Füllstandsmessungen. Mit den neuen Ultraschallsensoren der Serie 09 stellt sich Baumer dieser Herausforderung. Die Sensoren messen in Behältern mit Öffnungsweiten von bis zu 3,3 mm, mit einer Auflösung von 0,1 mm. Dies entspricht bei einer 384er Mikrotiterplatte einer Volumenauflösung von 1,09 Mikroliter. Flüssigkeitsverluste können auf diese Weise in engen Grenzen gehalten werden. Zudem werden durch die Messung Fehler im Prozess frühzeitig erkannt und somit die Qualität auf hohem Niveau gehalten. Effizient arbeiten die Sensoren auch im Bezug auf die Messgeschwindigkeit. Dank der Gehäusebreite von 9 mm können acht in Reihe montierte Sensoren eine 96er Mikrotiterplatte in einem Durchgang scannen. Die kurze Ansprechzeit von bis zu einer Millisekunde hilft zusätzlich, den Scanvorgang so kurz wie möglich zu halten. So generiert die Serie 09 maximale Qualität bei geringstem Zeitverlust.

Die Anwendungsbandbreite der neuen Ultraschallsensoren ist weit grösser als die beschriebene Füllstandsmessung in der Laborautomation. Überall dort, wo kleinste Objekte zuverlässig detektiert werden müssen, zeichnet sich die Serie 09 aus. Kleine Arzneikapseln und Tabletten zum Beispiel, die in Verpackunsprozessen in Blister eingelegt werden, können mit den Sensoren zuverlässig erfasst werden. Die berührungslos wirkende Ultraschalltechnologie detektiert verschiedenfarbige und transparente Objekte störungsfrei, womit eine hohe Qualität in Verpackungsprozessen langfristig gewährleistet ist.