„Wenn es heiß hergeht“

Numatics setzt auf abgestimmte Pneumatikkomponenten im Heißbereich

18. Januar 2007

Wenn es „heiß“ hergeht, werden an moderne Industrieanlagen ganz besondere Anforderungen gestellt. Um auch bei hohen Umgebungstemperaturen dauerhaft störungsfrei zu funktionieren, sollten spezielle, aufeinander abgestimmte Komponenten zum Einsatz kommen. In der Pneumatik bietet die Numatics GmbH daher jetzt eine komplette Produktpalette für den Heißbereich an.

Im Einzelnen besteht das Sortiment aus Zylindern, Ventilen und Zubehör, die aufgrund der verwendeten Materialien Temperaturen von bis zu 150° und mehr standhalten. Bei den Ventilen setzt das Unternehmen die millionenfach bewährte Kolben-Gleitmantel-Kombination ein. Sie ist vollständig aus hochwertigem Stahl gefertigt und kommt ohne Gummi- oder sonstige Dichtungen aus. Die Ventilbaureihe nach ISO 5599/1 ermöglicht je nach Größe einen Durchfluss von 1.200 bis 4.400 Normliter pro Minute. Als 5/2- oder 5/3-Wegeventile lassen sie sich auf verschiedene Grundplatten montieren; die Betätigung erfolgt indirekt elektrisch.

Die Zylinder nach VDMA 24562 / DIN/ISO 15552 eignen sich für Umgebungstemperaturen bis zu 140°. Möglich wird dies durch die Verwendung besonders hitzebeständiger Fluorelastomerdichtungen an den Kolbenstangen. Neu in der GeoMetric®-VDMA-Zylinderserie sind die Baureihen GK und GL, die als Besonderheit für den Heißbereich mit Magnetabfrage ausgestattet wurden. Numatics entwickelte für die Aufnahme des temperaturresistenten Schalters einen speziellen Adapter. Numatics-VDMA-Zylinder sind mit einem Kolbendurchmesser von 32 bis 320 Millimeter erhältlich, der Arbeitsdruck variiert zwischen 0,8 und 10 bar.