Wer sicher bremst, gewinnt

Serto erweitert Kapazitäten und liefert nun weltweit

29. Juni 2011

Die Schweizer Serto AG hat ihre Kapazitäten in der Herstellung von flexiblen PTFE-Schläuchen erweitert und liefert nun weltweit. Die bekanntermaßen hohe Widerstandsfähigkeit der Schlauchleitungen gegenüber aggressiven Medien, Druck, Temperatur und Umwelteinflüssen hat zu einer steigenden Nachfrage nach jacoflon geführt.

"Die Sicherheitsanforderungen werden in allen Branchen höher", berichtet Produktmanagerin Alexandra Kuhn von Serto. „Das spüren wir an der gestiegenen Nachfrage nach unseren flexiblen PTFE-Schläuchen jacoflon, die höchste Sicherheiten bieten.“ Das Schweizer Traditionsunternehmen liefert die mit einem Schutzgeflecht aus Edelstahldraht umgebenen PTFE-Schläuche individuell konfektioniert in fünf verschiedenen Qualitäten, darunter Gas- und Automobilqualität, und mit verschiedenen Armaturen aus Edelstahl. Die PTFE-Seele ist aus dem besonders hochwertigen Teflon gefertigt und weist eine nahezu universelle chemische Beständigkeit auf. Säuren, Lösemittel, Dampf oder pharmazeutische Stoffe können ihr nichts anhaben.

Sicherheit ist beim Transportieren hochreiner Flüssigkeiten durch flexible Leitungen besonders wichtig. Die transportierten Stoffe dürfen durch das Trägermedium nicht verfälscht werden. Die Widerstandsfähigkeit der Schlauchleitung gegenüber aggressiven Medien, Druck, Temperatur, Umwelteinflüssen etc. muss gewährleistet sein. PTFE hat sich seit vielen Jahren als geeigneter Werkstoff bewährt. Jacoflon Schlauchleitungen von Serto erfüllen alle diese Kriterien und genügen darüber hinaus auch den Anforderungen nach den Lebensmittelgesetzen. Der Temperaturbereich der Anwendungen reicht von -60°C bis +250°C. Durch die glatte Konstruktion der extrudierten PTFE-Seele und durch das anti-adhäsive Verhalten von PTFE können auch schwer fließende Stoffe ungehindert befördert werden. Ozoneinwirkungen und UV-Strahlen schaden ebenfalls nicht. Die Wasseraufnahme liegt unter 0,01% nach ASTM-Test.

Das Schutzgeflecht aus Edelstahldraht sorgt bei den jacoflon-Produkten für zusätzliche Sicherheit. So erhöht es die Flexibilität und die Druckfestigkeit. Abhängig von Nennweite oder Temperatur widersteht jacoflon Berstdrücken bis 1000 bar. Die Prüfverfahren bei Serto gehören zu den härtesten überhaupt. So wurde ein Prüfling von 150 mm Länge einem 24 Stunden-Salz-Sprühtest ausgesetzt, danach 70 Stunden lang temperiert. Anschließend wurde er 100 Mal pro Minute auf 46 mm Radius gebogen und wieder gestreckt. Nach 17 Millionen Prüfzyklen brach man den Test ab. Es waren keine Schäden am Prüfling feststellbar. Das schätzen neben Maschinen- und Anlagenbauern aller Branchen auch Autorennfahrer, die den PTFE-Bremsleitungen an ihren Boliden sicher vertrauen können. „Durch die Erweiterung der Produktionskapazitäten am Stammsitz Aadorf können wir die individuell konfektionierten PTFE-Produkte nun weltweit just-in-time liefern“, betont Kuhn.