Werkstoffe in der Cloud

Granta Design bietet cloudbasierte Materialdatenbanken an für unternehmensübergreifende Projekte

06. September 2015

Granta Design bringt mit Granta MI:Collaborate eine cloudbasierte Version seiner Software zur Verwaltung von Materialdaten an. Diese Version ist vor allem bestimmt für unternehmensübergreifende Forschungs- und Entwicklungsprojekte, bei denen mehrere Partner Zugriff auf die Werkstoffdaten haben müssen. Laut Granta sind in die Cloudversion Erfahrungen eingeflossen, die zuvor mit den EU-geförderten Forschungsprojekten Amaze (Additive Fertigung) und Hitea (nanostrukturierte Beschichtungen) gesammelt wurden. Bei solchen Projekten müssen alle Beteiligten Zugriff auf die gleichen Daten haben, um Analysen durchführen und nachvollziehen können. Zudem kann es wichtig sein, dass Daten nach Projektende für Nachprüfungen und weitere Auswertungen längerfristig verfügbar bleiben.

MI:Collaborate basiert auf Granta MI, einer Software zur Darstellung und Analyse von Materialinformationen. Zudem verspricht Granta Unterstützung, wenn die Datenbankstruktur modifiziert werden soll, um projektspezifische Daten aufzunehmen. Das können zum Beispiel Ergebnisse von Werkstoffprüfungen oder Materialmodelle für Simulationen sein. Solche Änderungen können Cloudbenutzer sonst typischerweise nicht durchführen. Das Angebot umfasst insbesondere den Server, Vorlagen für Werkstoffe wie Metalle, Verbundwerkstoffe oder Gefahrstoffe, Tools für den Upload von Daten sowie Tools zur Anzeige und Analyse der Daten. Neben den Funktionen zur Verwaltung von projektspezifischen Daten bietet MI:Collaborate einen Fundus von Referenzdaten an.

Das Komplettangebot an Software und eine laut Granta kosteneffektive Preisgestaltung soll es erleichtern, MI:Collaborate in einen Projektantrag gegenüber Kostenträgern einzubinden. Für den 15. September 2015 bietet Granta ein Webinar an, auf dem die Cloudsoftware im Detail vorgestellt wird.